Bimectin vet.
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Diagnosen
Wartezeit
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Die empfohlene Dosis beträgt 0,2 mg Ivermectin pro kg Körpergewicht und wird an Pferde oral als Einzelgabe verabreicht.
Die kleinere Applikationsspritze enthält 120 mg Ivermectin, ausreichend zur Behandlung von 600 kg Körpergewicht. Die größere Applikationsspritze enthält 160 mg Ivermectin, ausreichend zur Behandlung von 800 kg Körpergewicht.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Bei Behandlung von Herden anstelle von Einzeltieren, sollten Gruppen gleichen Körpergewichts gebildet werden und entsprechend dosiert werden, um Unter- oder Überdosierung zu vermeiden. Dies ist ein Tierarzneimittel zur einmaligen Anwendung. Nach Gebrauch entsorgen.
Dosierungsanleitung:
Jede Markierung am Stempelschaft entspricht einer Dosis zur Behandlung von 100 kg Körpergewicht.
Die Arretierung des Einstellringes durch eine ¼-Drehung lösen und den Ring entlang des
Stempelschaftes hochschieben, bis die zum Dosierkörper gewandte Seite des Ringes sich auf gleicher Höhe wie die gewählte Gewichtsmarkierung befindet.
Einstellring durch eine ¼-Drehung arretieren. Im Maul des Pferdes sollte sich kein Futter befinden.
Plastikkappe von der Spitze der Applikationsspritze abnehmen und Applikationsspritze in den Interdentalraum einschieben. Applikationsspritze so weit wie möglich einschieben, Inhalt auf dem Zungengrund entleeren. Sofort den Kopf des Pferdes für einige Sekunden anheben.
Das Behandlungsschema sollte sich nach den lokalen epidemiologischen Gegebenheiten richten.
Nebenwirkungen
Pferd:
|
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden) |
Ödem1, Juckreiz1 |
1Bei einigen Pferden mit hochgradigem Befall mit Onchocerca microfilariae nach der Anwendung, vermutlich durch das plötzliche Absterben einer großen Anzahl von Mikrofilarien. Diese Symptome klingen innerhalb weniger Tage ab, eine symptomatische Behandlung kann aber empfehlenswert sein.
AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die entsprechenden
Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/zufinden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.