Eraquell vet.
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Pferd.
Indikationen
Magen- und Darmrundwürmer.
Große Strongyliden:
Strongylus vulgaris : adulte und arterielle Larvenstadien (L4)
Strongylys edentatus : adulte und Larvenstadien im Gewebe (L4) Strongylus equinus : adulte
Kleine Strongyliden, adulte:
Cyathostomum spp.
Cylicocyclus spp.
Cylicodontophorus spp.
Cylicostephanus spp. Gyalocephalus spp.
Kleiner Magenwurm: Trichostrongylus axei : adulte
Pfriemenschwanz:
Oxyuris equi : adulte und immature
Spulwurm:
Parascaris equorum : adulte
Zwergfadenwurm:
Strongyloides westeri : adulte
Rollschwanz:
Habronema muscae : adulte
Mikrofilarien:
Onchocerca spp.
Lungenwürmer:
Dictyocaulus arnfieldi : adulte und immature
Magendasseln:
Gasterophilus spp. : Mundhöhlen- und Magen-Larvenstadien
Wartezeit
Essbare Gewebe: 30 Tage
Nicht bei Stuten anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr bestimmt ist.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Dosierung:
Einmalige Gabe von 200 µg Ivermectin pro kg Körpergewicht.
Jede Markierung am Stempelschaft entspricht einer Dosis für 100 kg Körpergewicht (dies entspricht 1,07 g des Tierarzneimittels und 20 mg Ivermectin).
Die Applikationsspritze mit 6,42 g Paste ist ausreichend zur Behandlung von 600 kg Körpergewicht mit der vorgeschriebenen Dosierung.
Die Applikationsspritze mit 7,49 g Paste ist ausreichend zur Behandlung von 700 kg Körpergewicht mit der vorgeschriebenen Dosierung.
Art der Anwendung:
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Es sollten keine Futterreste im Maul des Tieres sein. Die Applikationsspritze so weit wie möglich seitlich in das Maul entlang der Zunge einschieben und die Paste im Bereich des Zungengrundes applizieren. Kopf des Pferdes sofort für einige Sekunden anheben, um zu gewährleisten, dass die Paste hinuntergeschluckt wird.
Eine Wiederholungsbehandlung sollte sich nach den epidemiologischen Gegebenheiten richten. Als Zeitraum für eine Behandlungspause sind mindestens 30 Tage einzuhalten.
Nebenwirkungen
Pferd:
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden) | Schwellung* Juckreiz* |
*bei einigen Pferden mit starkem Befall mit Onchocerca microfilariae, sind vermutlich auf die Abtötung einer großen Anzahl von Mikrofilarien zurückzuführen. Diese Symptome klingen innerhalb einiger Tage ab, eine symptomatische Behandlung wird empfohlen.
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT/BE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage