Flukiver Combi
ATC-Code
Tierarten
Schaf und Lamm
Diagnosen
Zur Behandlung parasitärer Mischinjektionen, die den Einsatz beider Wirkstoffe erforderlich macht.
Trematoden
Leberegel:
Fasciola hepatica (adulte + 5 – 8 Wochen alte unreife Stadien)
Nematoden
Rundwürmer:
Haemonchus contortus (adulte, unreife, inhibierte Stadien und BZ-resistente Stämme)
Bunostomum sp. (adulte) Chabertia ovina (adulte + unreife)
Oesophagostomum spp. (adulte)
Capillaria spp. (adulte)
Cooperia spp. (adulte)
Nematodirus spp. (adulte + unreife)
Teladorsagia circumcincta (adulte + unreife)
Trichostrongylus axei (adulte)
Trichostrongylus colubriformis (adulte + unreife)
Trichostrongylus vitrinus (adulte)
Lungenwürmer:
Dictyocaulus filaria (adulte + unreife)
Cestoden
Avitellina spp.
Moniezia spp.
Arthropoden
Oestrus ovis (Nasendasselfliege) (1., 2. und 3. Larvenstadien)
Wartezeit
Essbare Gewebe: 65 Tage
Nicht zugelassen für die Anwendung bei Mutterschafen, deren Milch für den menschlichen Verzehr bestimmt ist, einschließlich während der Trockenstehzeit. Nicht innerhalb eines Jahres vor der ersten Ablammung bei Mutterschafen anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr bestimmt ist.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Vor Gebrauch gut schütteln. Vor Gebrauch Behältnis mindestens zehnmal wenden.
Die empfohlene Dosis beträgt 10 mg Closantel/kg Körpergewicht + 15 mg Mebendazol/ kg Körpergewicht. Dies entspricht 1 ml pro 5 kg Körpergewicht.
Das Tierarzneimittel ist mit einer Drenchpistole zu verabreichen.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden; die Genauigkeit der Dosierhilfe sollte überprüft werden.
Soweit Tiere gemeinsam und nicht individuell behandelt werden, sollten sie, um Unter- oder Überdosierungen zu vermeiden, entsprechend ihrem Körpergewicht in Gruppen eingeteilt und dosiert werden.
Der Tierarzt sollte hinsichtlich eines geeigneten Dosierungsprogramms und Herdenmanagements beraten, um bei Leberegel- und Rundwurmbefall eine angemessene Parasitenkontrolle sicherzustellen.
Nebenwirkungen
Keine bekannt.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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