Gallimune 407 ND+IB+EDS+ART
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hühner (Elterntiere und Junghennen).
Diagnosen
Boosterimpfung von Elterntieren und Junghennen nach Impfung mit Lebendimpfstoffen gegen:
- das Newcastle-Krankheit-Virus zur Reduktion des mit dieser Infektion verbundenen Legeleistungsabfalls,
- das Infektiöse Bronchitis-Virus zur Reduktion des mit einer IB-Infektion verbundenen
Legeleistungsabfalls, verursacht durch den Stamm Mass41,
- Aviäres Pneumovirus zur Reduktion von Symptomen, die bei Erkrankungen der Atemwege durch eine Aviäre Pneumovirus-Infektion (Swollen Head Sydrom) auftreten.
Aktive Immunisierung von Elterntieren und Junghennen ohne Vorimpfung (Priming) zur Reduktion eines Legeleistungsabfalls, der durch das Egg Drop Syndrom-Virus (EDS76) verursacht wird.
Komponenten gegen Newcastle-Krankheit, Infektiöse Bronchitis und Egg Drop Syndrom:
- Beginn der Immunität: 4 Wochen nach Impfung; - Dauer der Immunität: eine Legeperiode.
Komponente gegen Puten Rhinotracheitis: - Beginn der Immunität: 14 Wochen nach Impfung, - Dauer der Immunität: eine Legeperiode.
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Eine Dosis (0,3 ml) ist ab einem Alter von 18 Wochen und mindestens 4 Wochen nach Priming mit den Lebendimpfstoffen gegen Newcastle-Krankheit (Stamm Hitchner B1 oder VG/GA-AVINEW), Infektiöse Bronchitis (Stamm Mass H120) und Aviäres Pneumovirus (Stamm PL21) intramuskulär zu verabreichen.
Vor Gebrauch gut schütteln.
Übliche aseptische Vorsichtsmaßnahmen beachten.
Keine Spritzen mit Naturgummi oder Butylelastomer-Kolben verwenden. Nur steriles Impfbesteck, inklusive Nadeln und Spritzen verwenden.
Nebenwirkungen
Hühner:
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Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): |
Auffällige Histologie.1 |
1 Läsionen an der Injektionsstelle, verbunden mit dem öligen Adjuvans, wurden histologisch bei 87 % der Fälle drei Wochen nach der Injektion festgestellt, z. B. kleine Mengen von öligen Rückständen und gelegentlich aseptische Mikroabszesse. Es wurden keine palpierbaren Reaktionen beobachtet.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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