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Noromectin Pour-On vet.
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Rind (Mastrind und nicht laktierendes Milchrind).
Diagnosen
Das Tierarzneimittel ist indiziert zur wirksamen Behandlung und Bekämpfung der folgenden schädlichen Arten von Magen- und Darmrundwürmern, Lungenwürmern, Augenwürmern, Dassellarven, Räudemilben sowie Läusen und Haarlingen:
Magen- und Darmrundwürmer (Adulte und 4. Larven):
Ostertagia ostertagi (einschließlich inhibierte Larven O ostertagi),
Haemonchus placei,
Trichostrongylus axei,
Trichostrongylus colubriformis,
Cooperia spp.,
Oesophagostomum radiatum,
Strongyloides papillosus (Adulte),
Trichuris spp. (Adulte).
Gelegentlich kann eine variable Wirksamkeit gegenüber H. placei (L4), Cooperia spp., T. axei und T. colubriformis beobachtet werden.
Lungenwürmer (Adulte und 4. Larven):
Dictyocaulus viviparus.
Augenwürmer (Adulte):
Thelazia rhodesii.
Dassellarven (parasitische Stadien):
Hypoderma bovis,
Hypoderma lineatum.
Läuse:
Linognathus vituli,
Haematopinus eurysternus.
Haarlinge:
Damalinia (Bovicola) bovis.
Räudemilben:
Chorioptes bovis,
Sarcoptes scabiei var. bovis.
Wartezeit
Essbare Gewebe: 28 Tage
Nicht zugelassen zur Anwendung bei Rindern, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist. Das Tierarzneimittel darf nicht bei nicht laktierenden Milchkühen einschließlich trächtigen Färsen innerhalb von 60 Tagen vor dem Kalben angewendet werden.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Übergießen.
Ivermectin sollte topisch in einer Dosierung von 500 μg pro kg Körpergewicht (1 ml pro 10 kg Körpergewicht) verabreicht werden.
Die Lösung sollte entlang der Mittellinie des Rückens in einem schmalen Strich zwischen Widerrist und Schwanzansatz aufgetragen werden.
Es wird empfohlen erstsömmrige Kälber in gleichbleibender Gruppierung 3, 8 und 13 Wochen nach dem Austrieb zu behandeln, um einen optimalen Nutzen aus der anhaltenden Wirkung von Ivermectin zu erzielen. Dies kann die Tiere während der gesamten Weidesaison vor parasitär bedingter MagenDarmentzündung und Lungenwurmbefall schützen, vorausgesetzt, sie werden auf einer festgelegten Weidefläche gehalten. Alle Kälber sollten in das Programm einbezogen werden und es sollten keine unbehandelten Rinder auf die Weide gelassen werden. Behandelte Kälber sollten stets nach den Regeln einer guten Tierhaltung regelmäßig beobachtet werden.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Sollen Tiere gemeinsam behandelt werden, sollten sie entsprechend ihres Körpergewichtes gruppiert und mit der entsprechenden Dosis behandelt werden, um Unter- oder Überdosierungen zu vermeiden.
Nebenwirkungen
Keine bekannt.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
Literaturhinweis
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