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Prednisolonacetat-Inj.sus. ad us. vet.
ATC-Code
Tierarten
Rind, Pferd (nicht zur Lebensmittelproduktion), Hund, Katze
Diagnosen
Das Tierarzneimittel wirkt palliativ (unterstützend) bei der Therapie folgender Erkrankungen: Rinder:
- Primäre Ketose
- Akute, nicht-infektiöse Entzündungen der Gelenke, Sehnen und Schleimbeutel Pferde:
- Akute, nicht-infektiöse Entzündungen der Gelenke und Sehnen Hunde, Katzen:
- Allergien
- Allergische Dermatosen
- Akute, nicht-infektiöse Gelenksentzündungen
Wartezeit
Rinder:
Essbare Gewebe: 35 Tage
Milch: 1 Tag
Pferde:
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Intramuskuläre Anwendung. Einmalig.
Die Suspension ist vor jeder Anwendung gut zu schütteln.
Pferd, Rind:
0,2 – 0,5 mg / kg Körpergewicht (KGW)
(entspr. 2 – 5 ml des Tierarzneimittels / 100 kg KGW)
Hund, Katze:
0,5 – 1,0 mg / kg Körpergewicht (KGW)
(entspr. 0,25 – 0,5 ml des Tierarzneimittels / 5 kg KGW)
Ein maximales Injektionsvolumen von 10 ml pro Injektionsstelle sollte nicht überschritten werden.
Nebenwirkungen
Rind, Pferd, Hund, Katze:
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Depression1,2 Aggression2 |
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Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden) |
Nebennierenerkrankung3 Immunsuppression4 verzögerte Heilung5, Wachstumsverzögerung6Osteoporose, Arthropathie, Muskelschwund Glukoseintoleranz7, Diabetes mellitus8 Cushing Syndrom Pankreatitis Erniedrigung der Krampfschwelle, Epilepsie9, Verhaltensveränderung (euphorisierende Wirkung, Erregung) Verdünnung der Haut Glaukom, Katarakt Polydipsie, Polyurie Polyphagie Ulzerationen10 Hepatopathie11 Thromboseneigung Hypertonie Störung des Elektrolythaushaltes12 Hypokaliämie, Hypokalzämie Vorzeitige Geburt13, Nachgeburtsverhaltung14 , Abnahme der Milchleistung15 Hufrehe16 |
1 bei Katzen
2 bei Hunden
3 ACTH-Suppression, reversible Inaktivitätsatrophie der Nebennierenrinde
4 mit erhöhtem Infektionsrisiko und negativen Auswirkungen auf den Verlauf von Infektionen
5 von Wunden und Knochen
6 mit Störung des Knochenwachstums und Schädigung der Knochenmatrix bei Jungtieren
7 durch diabetogene Wirkung
8 steroidinduziert; Verschlechterung eines bestehenden Diabetes mellitus
9 Manifestation einer latenten Epilepsie
10 im Magen-Darm-Trakt
11 reversibel
12 Natriumretention mit Ödembildung
13 beim Rind im letzten Drittel der Trächtigkeit
14 beim Rind
15 vorübergehend, beim Rind
16 beim Pferd Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels.
Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vetuaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
Literaturhinweis
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| STATUS | Im Handel verfügbar |
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