Rivac Borrelia
ATC-Code
Tierarten
Hund.
Diagnosen
Zur aktiven Immunisierung von gesunden Hunden ab einem Alter von 12 Wochen gegen LymeBorreliose, hervorgerufen durch die Spezies Borrelia afzelii und Borrelia garinii des Borrelia burgdorferi sensu lato-Komplexes. Eine Impfung mit RIVAC Borrelia verhindert die Vermehrung der Erreger in Haut, Gelenken und Muskulatur. Dies wurde in Infektionsversuchen nachgewiesen. Die Dauer des Impfschutzes wurde für 9-12 Monate nachgewiesen. Dies ist durch Versuche mit infizierten Zecken 9 Monate und mit Testinfektionen 12 Monate nach der Grundimmunisierung belegt.
Beginn der Immunität: nicht untersucht
Dauer der Immunität: 9-12 Monate
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Art der Anwendung:
Zur subkutanen Anwendung.
Eine Impfung ist ab der 12. Lebenswoche möglich.
Empfohlenes Impfschema 1. Jahr
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Grundimmunisierung: |
2 Impfungen im Abstand von 14 – 21 Tagen |
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1. Wiederholungsimpfung: 2. Jahr |
4 – 6 Monate nach der Grundimmunisierung |
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2. Wiederholungsimpfung: |
4 – 6 Monate nach der 1. Wiederholungsimpfung |
Ab dem 3. Jahr
Wiederholungsimpfungen jährlich vor Beginn der Zeckensaison
Dosierung: 1 ml
unabhängig von Alter, Rasse und Körpergewicht
Nebenwirkungen
Hund:
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Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): |
Lokalreaktion an der Injektionsstelle.* |
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere): |
Müdigkeit, reduzierte Aktivität.** |
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Überempfindlichkeitsreaktion.*** |
* in Form einer schmerzhaften Schwellung, die sich jedoch innerhalb einiger Tage vollständig zurückbildet
** in den ersten 24 Stunden nach der Impfung
*** entweder als Typ I Reaktion unmittelbar nach der Injektion oder als Typ III Reaktion (8 bis 21 Tage nach Injektion) mit spezifischer Affinität zu den Gelenken. Im Falle einer Anaphylaxie (schwere allergische Reaktion) sind sofort Kortikoide zu verabreichen (wenn möglich hohe Dosen i.v.) oder
Antihistaminika, verbunden mit der üblichen Behandlung gegen anaphylaktische Reaktionen/Schocks.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zu senden. In der Packungsbeilage finden Sie die entsprechenden Kontaktinformationen.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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