Synulox RTU
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Rind, Schwein (Ferkel, Mastschwein), Hund und Katze.
Diagnosen
Rind, Schwein, Hund, Katze:
Zur therapeutischen Anwendung bei folgenden, durch Amoxicillin/Clavulansäure-empfindliche Bakterien hervorgerufenen Infektionen:
Rind:
• Infektionen der Lunge und Atemwege
• Infektionen der Weichteile (Abszesse, Gelenk- und Nabelinfektionen, Euterinfektionen, Panaritium etc.)
• Metritis
Schwein:
• Infektionen der Lunge und Atemwege, hervorgerufen durch Actinobacillus pleuropneumoniae
Hund, Katze:
• Infektionen im Urogenitalbereich
• Hautinfektionen und Infektionen der Weichteile (Abszesse, Pyodermie, Analdrüsen-, Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) etc.).
Wartezeit
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Rind: |
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Essbare Gewebe: |
42 Tage |
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Milch: |
4 Tage |
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Schwein: |
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Essbare Gewebe: |
31 Tage |
Dosierung und Art der Anwendung
Zur intramuskulären Injektion, bei Hund und Katze auch subkutan.
Täglich 8,75 mg (entspricht 7,0 mg Amoxicillin und 1,75 mg Clavulansäure) pro kg Körpergewicht entsprechend 1 ml Suspension pro 20 kg Körpergewicht.
Dosierungsbeispiele:
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Tierart |
Gewicht in kg |
Synulox RTU in ml |
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Kalb |
60,0 |
3,0 |
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Jungrind |
250,0 |
12,5 |
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Kuh |
500,0 |
25,0 |
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Schwein |
80,0 |
4,0 |
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Läufer |
30,0 |
1,5 |
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Ferkel |
10,0 |
0,5 |
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Hund |
20,0 |
1,0 |
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Katze |
5,0 |
0,2 |
Die Behandlungsdauer beträgt 5 aufeinander folgende Tage.
Das maximale Injektionsvolumen soll beim Rind 15,0 ml und beim Schwein 5,0 ml je Injektionsstelle nicht überschreiten.
Sollte nach drei Behandlungstagen keine deutliche Besserung des Krankheitszustandes eingetreten sein, ist eine Überprüfung der Diagnose und ggf. eine Therapieumstellung durchzuführen.
Vor Gebrauch schütteln.
Nebenwirkungen
Rind, Schwein (Ferkel, Mastschwein), Hund und Katze:
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Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden): |
Schmerzen bei der Injektion, Reaktion an der Injektionsstelle; Allergische Hautreaktion1, Anaphylaxie1 |
1 Beim Auftreten einer allergischen Reaktion ist ein sofortiges Absetzen des Tierarzneimittels erforderlich. Gegenmaßnahmen, die beim Auftreten einer allergischen Reaktion zu ergreifen sind:
Bei Anaphylaxie: Epinephrin (Adrenalin) und Glukokortikoide.
Bei allergischen Hautreaktionen: Antihistaminika und/oder Glukokortikoide.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
EMA Kategorisierung
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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