Synulox
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hund und Katze.
Diagnosen
Hund:
Zur Behandlung von:
- Infektionen der Haut (einschließlich tiefer und oberflächlicher Pyodermien)
- Weichteilinfektionen (einschließlich Analbeutelentzündungen und Abszesse)
- Infektionen des Urogenitaltraktes
- Infektionen des Respirationstraktes
- Intestinale Infektionen
- Parodontalinfektionen zusätzlich zur mechanischen oder chirurgischen Parodontaltherapie
Katze:
Zur Behandlung von:
- Infektionen der Haut (einschließlich oberflächlicher Pyodermien)
- Weichteilinfektionen (einschließlich Abszesse)
- Infektionen des Urogenitaltraktes
- Infektionen des Respirationstraktes
- Intestinale Infektionen
- Parodontalinfektionen zusätzlich zur mechanischen oder chirurgischen Parodontaltherapie
Wartezeit
Nicht zutreffend
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Dosierung: 10 mg Amoxicillin und 2,5 mg Clavulansäure/kg Körpergewicht alle 12 Stunden, entsprechend 0,25 ml des rekonstituierten Tierarzneimittels/kg Körpergewicht alle 12 Stunden oder 5 Tropfen pro kg Körpergewicht alle 12 Stunden.
Bei schlecht ansprechenden Infektionen des Respirationstraktes kann die Dosis auf 20 mg Amoxicillin und 5 mg Clavulansäure/kg Körpergewicht alle 12 Stunden verdoppelt und die Behandlung auf bis zu 10 Tage verlängert werden.
Dosierungshinweise:
|
Körpergewicht (kg) |
Menge (ml) des rekonstituierten Tierarzneimittels alle 12 Stunden pro Dosierungsstufe |
|
|
10 mg Amoxicillin und 2,5 mg Clavulansäure/kg |
20 mg Amoxicillin und 5 mg Clavulansäure/kg |
|
|
0,5 – 1 |
0,15 (3 Tropfen*) bis 0,25 (5 Tropfen) |
0,30 (6 Tropfen) bis 0,5 (10 Tropfen) |
|
>1 – 2 |
0,3 (6 Tropfen) bis 0,5 (10 Tropfen) |
0,6 (12 Tropfen) bis 1 (20 Tropfen) |
|
>2 – 3 |
0,55 (11 Tropfen) bis 0,75 (15 Tropfen) |
1,1 (22 Tropfen) bis 1,5 (30 Tropfen) |
|
>3 – 4 |
0,8 (16 Tropfen) bis 1 (20 Tropfen) |
1,6 (32 Tropfen) bis 2 (40 Tropfen) |
*1 Tropfen liefert ca. 0,05 ml der Suspension.
Behandlungsdauer:
In den meisten Fällen ist eine Behandlungsdauer von 5 bis 7 Tagen ausreichend.
Bei chronischen Fällen kann eine längere Behandlungsdauer erforderlich sein.
Basierend auf klinischen Studien werden folgende Behandlungsdauern empfohlen:
Chronische Hautinfektionen: 10–20 Tage. Chronische Zystitis: 10–28 Tage.
Hinweise zur Anwendung:
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Öffnen Sie die Flasche. Entfernen Sie die originale Aluminiumkappe. Rekonstituieren Sie das Pulver durch Zugabe von 15 ml Leitungswasser. Verschließen Sie die Flasche mit dem Tropfverschluss und schütteln Sie diese kräftig, um eine milchige Suspension zu erhalten. Öffnen Sie die Flasche und verwenden Sie die Pipette (mit einer Einteilung von 0,25 bis 1 ml), um die vorgeschriebene Menge zu entnehmen. Sofern erforderlich, drücken Sie den Pipettierball vorsichtig zusammen, um überschüssiges Tierarzneimittel zurück in die Flasche tropfen zu lassen.
Verabreichen Sie das Tierarzneimittel mit der graduierten Pipette entweder direkt in das Maul des Tieres oder mischen Sie es mit etwas Futter.
Suspension vor Gebrauch gut schütteln.
Nebenwirkungen
Hund und Katze:
|
Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): |
Gastrointestinale Störung1 (z. B. Erbrechen, Durchfall) |
|
Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): |
Hypersalivation Anorexie1, 2, Lethargie |
|
Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Überempfindlichkeitsreaktion3 (z. B. allergische Hautreaktion, Anaphylaxie) |
1 Je nach Schwere der Nebenwirkung sollte die Behandlung abgebrochen und eine symptomatische Behandlung auf der Grundlage der Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt eingeleitet werden.
2 Sehr selten (< 1 Tier / 10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte) bei Katzen.
3 Kann schwerwiegend sein. Das sofortige Absetzen des Tierarzneimittels ist erforderlich.
Gegenmaßnahmen, die beim Auftreten einer allergischen Reaktion zu ergreifen sind:
- Bei Anaphylaxie: Verabreichung von Epinephrin (Adrenalin) und Glukokortikoiden.
- Bei allergischen Hautreaktionen: Verabreichung von Antihistaminika und/oder Glukokortikoiden.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden.
Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail
(uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
EMA Kategorisierung
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
|---|