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T 61
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hund, Katze, Nerz, Rind, Pferd, Schwein, Taube, Ziervogel, Hamster, Meerschweinchen, kleine Labortiere
Diagnosen
Nicht anwenden bei:
- Tieren, die bei Bewusstsein sind. - trächtigen Tieren.
Wartezeit
Es ist sicherzustellen, dass keine Tierkörperteile oder Nebenprodukte von Tieren, die mit diesem Präparat euthanasiert wurden, für den menschlichen oder tierischen Verzehr verwendet werden.
Dosierung und Art der Anwendung
Intravenöse Anwendung
Anwendung soll nur am bewusstlosen (narkotisierten) Tier erfolgen.
Hund: 0,3 ml des Tierarzneimittels pro kg Körpergewicht (KGW) Pferd, Schwein, Rind: 4 bis 6 ml des Tierarzneimittels pro 50 kg KGW Die Injektion soll zügig, aber nicht zu schnell erfolgen.
Intrakardiale Anwendung
Anwendung soll nur am bewusstlosen (narkotisierten) Tier erfolgen.
Hund: 0,3 ml des Tierarzneimittels pro kg Körpergewicht (KGW)
Intrapulmonale Anwendung
Anwendung soll nur am bewusstlosen (narkotisierten) Tier erfolgen.
Hund bis 10 kg: 0,7 bis 1,0 ml des Tierarzneimittels pro kg KGW
Hund über 10 kg: 10 bis 20 ml des Tierarzneimittels je nach Gewicht des Tieres
Die günstigste Stelle für die intrapulmonale Injektion befindet sich im oberen Brustkorbdrittel, dicht hinter dem kaudalen Rand des Schulterblattes. Eine ausreichend lange und scharfe Kanüle sollte etwas ruckartig schräg in Richtung auf den Ellbogenhöcker der anderen Körperseite eingestochen werden.
Katze unter 5 kg: 3-5 ml des Tierarzneimittels pro Tier Katze über 5 kg: 10 ml des Tierarzneimittels pro Tier
Die Injektion erfolgt am zweckmäßigsten bei Bauchlage des Tieres, mit einer ausreichend langen und scharfen Kanüle, etwa 2 bis 3 cm unterhalb der Wirbelsäule im mittleren Teil des Brustraumes schräg nach vorn in Richtung auf den Ellbogenhöcker der anderen Körperseite.
Nerz: 0,5 bis 1,0 ml des Tierarzneimittels pro Tier
Taube, Ziervogel, Hamster, Meerschweinchen, kleine Labortiere:
0,5 bis 2 ml des Tierarzneimittels pro Tier
Nebenwirkungen
Hund, Katze, Nerz, Rind, Pferd, Schwein, Taube, Ziervogel, Hamster, Meerschweinchen, kleine Labortiere:
Sehr selten (< 1 Tier / 10.000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): | Konvulsion Exzitation Gefäßveränderung1,2 |
Lungenstauung2, Lungenödem2 Hämolyse2 |
1 Endothelschaden
2 histopathologische Veränderungen
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vetuaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
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| STATUS | Im Handel verfügbar |
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