Ivomec S
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Schwein.
Diagnosen
Zur Behandlung und Bekämpfung von
Magen- und Darmrundwürmern
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Ascaris suum |
Adulte und L4 |
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Hyostrongylus rubidus |
Adulte und L4 |
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Oesophagostomum spp. |
Adulte und L4 |
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Strongyloides ransomi |
Adulte* |
*Die Behandlung von Sauen 7 - 14 Tage vor dem Abferkeln verhindert zuverlässig die galaktogene Übertragung von Strongyloides ransomi auf die Ferkel.
Das Tierarzneimittel ist auch zur Behandlung von Trichuris suis geeignet. Die Wirkung ist jedoch variabel.
Lungenwürmern
Metastrongylus spp. Adulte
Läusen
Haematopinus suis
Räudemilben
Sarcoptes scabiei var. suis
Wartezeit
Essbare Gewebe: 14 Tage
Dosierung und Art der Anwendung
Zur subkutanen Anwendung.
1,5 ml des Tierarzneimittels pro 50 kg Körpergewicht (KGW), entsprechend 0,3 mg Ivermectin pro kg KGW.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden. Wenn Tiere als Gruppe und nicht individuell behandelt werden, sollten die Tiere nach ihrem Körpergewicht gruppiert und entsprechend des schwersten Tieres der Gruppe dosiert werden, um eine Unterdosierung zu vermeiden.
Einmalige Injektion; vorzugsweise erfolgt die subkutane Verabreichung in die Hautfalte am Ohrgrund.
Auf trockene, sterile Kanülen und Spritzen sowie eine aseptische Applikationstechnik sollte bei der Verabreichung des Tierarzneimittels geachtet werden. Die Kanülen, die zur Injektion eingesetzt werden, sollten nicht zur direkten Entnahme aus der Flasche verwendet werden.
Wiederholungsbehandlungen sollten nicht unter 21 Tagen durchgeführt werden. Die Zeitpunkte sind entsprechend epidemiologischen Gegebenheiten und unter Berücksichtigung von Entwicklungszyklen zu wählen.
Zur Bekämpfung der Parasiten wird folgendes Parasitenbekämpfungsprogramm empfohlen:
Sauen: Behandlung 7 - 14 Tage vor dem Abferkeln, um die Übertragung von Parasiten auf die Ferkel auszuschließen.
Jungsauen: Eine Injektion 1 - 2 Wochen vor dem Decken.
Eber: Es sollte mindestens zweimal im Jahr behandelt werden.
Alle zur Mast ankommenden Tiere sollten getrennt vom vorhandenen Tierbestand gehalten werden, ehe sie in die gereinigten Ställe kommen.
Nebenwirkungen
Schwein:
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Sehr selten (< 1 Tier / 10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Schwellung an der Injektionsstelle.1 |
1 vorübergehend, klingt ohne Behandlung wieder ab
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vetuaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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