Nobilis IB Multi + ND
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hühner (Zucht- und Legetiere)
Diagnosen
Aktive Immunisierung von zukünftigen Zucht- und Legetieren (Booster-Impfung) gegen infektiöse
Bronchitisviren (Typ Massachusetts und Typ D207/D274) und das Virus der Newcastle-Krankheit (atypische Geflügelpest) nach Grundimmunisierung (Priming) mit IB- (Typ Massachusetts und Stamm D274) bzw. ND-Lebendimpfstoffen.
IB-Variant-Impfstoffe sollten nur in Regionen eingesetzt werden, in denen die zu den Impfstämmen korrespondierenden Feldstämme nachgewiesen bzw. von epidemiologischer Relevanz sind.
Beginn der Immunität: 4 Wochen nach Impfung.
Dauer der Immunität: Nach Vorimpfung mit einem Lebendimpfstoff gegen die infektiöse Bronchitis (Typ Massachusetts und Stamm D274) und die Newcastle-Krankheit ist der Impfschutz in der Regel für die gesamte Legeperiode ausreichend.
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Die Impfung sollte vorzugsweise zwischen der 16. und 20. Lebenswoche, jedoch nicht später als 4 Wochen vor dem erwarteten Legebeginn erfolgen. Um eine optimale Immunisierung (Boosterung) zu erreichen, müssen die Tiere zuvor mit einem Lebendimpfstoff gegen die infektiöse Bronchitis (Typ Massachusetts und Stamm D274) und die Newcastle-Krankheit geimpft werden (Priming).
Der beste Impfschutz wird erzielt, wenn zwischen der letzten IB- bzw. ND-Lebendimpfung und der Anwendung von Nobilis IB multi + ND mindestens 4 Wochen, besser aber 6 Wochen liegen.
Nach korrekt durchgeführtem Impfprogramm ist der Impfschutz in der Regel für die gesamte Legeperiode ausreichend. Über die Notwendigkeit weiterer Nachimpfungen gegen die NewcastleKrankheit sollte der betreuende Tierarzt nach dem Ergebnis der Antikörperbestimmung entscheiden.
Jedem Impfling werden 0,5 ml des Impfstoffes subkutan unter die Nackenhaut oder intramuskulär in die Brust- oder Schenkelmuskulatur injiziert.
Nebenwirkungen
Hühner (Zucht- und Legetiere):
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Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): |
Schwellungen an der Injektionsstelle1. |
1 Eine leichte Schwellung an der Injektionsstelle wird einige Wochen nach der Impfung beobachtet.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Schauen Sie in die Packungsbeilage für die entsprechenden Kontaktdaten.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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