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Nobilis RT+IBmulti+G+ND
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hühner (Zucht- und Legetiere).
Diagnosen
Aktive Immunisierung von Elterntieren zur:
- Verringerung der Infektionsrate und Vorbeugung von Legeleistungsrückganges verursacht durch Serotyp Massachusetts des Infektiösen Bronchitis-Virus (IBV);
- Reduktion von Legeleistungsrückgang und Eischalendefekten verursacht durch Serotyp D274/D207 des Infektiösen Bronchitis-Virus (IBV);
- Verminderung der Infektionsrate verursacht durch das Newcastle-Krankheit-Virus (NDV);
- Vorbeugung von respiratorischen Symptomen und Reduktion von Legeleistungsrückgang und Eischalendefekten; verursacht durch das Aviäre Metapneumovirus (AMPV);
- Passive Immunisierung der Nachkommen geimpfter Elterntiere gegen das Infektiöse Bursitis-Virus (IBDV)
Beginn der Immunität:
• IBV, NDV, AMPV: 4 Wochen nach Impfung
• IBDV bei Nachkommen: ab dem 1. Lebenstag
Dauer der Immunität:
• IBV, NDV, AMPV: eine Legeperiode
• IBDV bei Nachkommen: 4 Wochen
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Der Impfstoff sollte Hühnern etwa zwischen der 14. und 20. Lebenswoche, jedoch nicht später als 4 Wochen vor dem erwarteten Legebeginn verabreicht werden.
Falls zur Vorimpfung Lebendimpfstoffe gegen die Infektiöse Bronchitis, die Rhinotracheitis, Newcastle Krankheit und die Infektiöse Bursitis Krankheit angewandt wurden, sollte dieser Impfstoff frühestens 4 Wochen nach Verabreichung dieser Lebendimpfstoffe eingesetzt werden.
Jedem Huhn werden 0,5 ml des Impfstoffes intramuskulär in die Brust- oder Schenkelmuskulatur injiziert.
Den Impfstoff vor Gebrauch auf Raumtemperatur bringen (15 °C – 25 °C).
Impfstoff vor Gebrauch und regelmäßig während des Gebrauches gründlich schütteln. Nur sauberes, steriles Impfbesteck verwenden.
Das Impfbesteck sollte keine Gummiteile enthalten, da Bestandteile des Impfstoffes bestimmte Gummiarten beschädigen können.
Nebenwirkungen
Hühner (Zucht- und Legetiere):
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Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): |
Schwellung an der Injektionsstelle.[1] |
1 Eine leichte Schwellung, die 2 Wochen lang andauern kann.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber der die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
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| STATUS | Im Handel verfügbar |
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