Nobivac T
ATC-Code
Tierarten
Rinder, Pferde, Schafe, Hunde, Katzen und Frettchen.
Diagnosen
Zur aktiven Immunisierung von gesunden Rindern, Pferden, Schafen, Hunden, Katzen und Frettchen gegen Tollwut. Die Impfung verhindert Erkrankung und Mortalität.
Beginn der Immunität: Eine schützende serologische Antwort von > 0,5 I. E. ist in der Regel bei Hunden und Katzen 3 Wochen, bei allen anderen Zieltierarten 4 Wochen nach Impfung zu erwarten. Dauer der Immunität: Bei Hunden und Katzen 3 Jahre, bei Rindern und Pferden 2 Jahre, bei Frettchen und Schafen 1 Jahr.
Wartezeit
Hund, Katze, Frettchen: Nicht zutreffend
Rind, Pferd, Schaf: Null Tage
Dosierung und Art der Anwendung
Eine Dosis (1 ml) verabreichen.
Intramuskuläre oder subkutane Anwendung.
Vor Verwendung ist der Impfstoff auf Raumtemperatur zu bringen (15°C - 25°C). Es sind sterile Spritzen und Nadeln zu verwenden.
Vor Gebrauch schütteln.
Grundimmunisierung: einmalige Impfung im Alter von:
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Hund, Katze |
Frettchen |
Rind, Pferd |
Schaf |
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Alter |
12 Wochen |
12 Wochen |
6 Monate |
6 Monate |
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Art der Anwendung |
i.m./s.c. |
s.c. |
i.m. |
s.c. |
Wiederholungsimpfung: einmalige Impfung
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Hund, Katze |
Frettchen |
Rind, Pferd |
Schaf |
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alle 3 Jahre |
1 x jährlich |
alle 2 Jahre |
1 x jährlich |
Bei Hunden und Katzen wird mit Nobivac T ein wirksamer Impfschutz im Sinne der TollwutVerordnung erreicht, sofern die Impfung
- im Falle einer Erstimpfung mindestens 21 Tage und längstens 3 Jahre zurückliegt und
- im Falle einer Wiederholungsimpfung längstens 3 Jahre nach vorangegangener Tollwutschutzimpfung durchgeführt worden ist und längstens 3 Jahre zurückliegt.
Nebenwirkungen
Rinder, Pferde, Schafe, Hunde, Katzen und Frettchen:
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Sehr selten (< 1 Tier / 10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Schwellung an der Injektionsstelle, Überempfindlichkeitsreaktion (z. B. Gesichtsschwellung, Erbrechen, Juckreiz, Durchfall)1, Lethargie2, Anorexie2, Hyperthermie2 |
1 Eine solche Reaktion kann sich zu einem schwerwiegenderen Zustand entwickeln (Anaphylaxie), welcher lebensbedrohlich sein kann mit zusätzlichen Symptomen wie Dyspnoe, Kollaps, Ataxie, Muskeltremor und Konvulsion. Wenn eine solche Reaktion auftritt, sollte unverzüglich eine geeignete Behandlung verabreicht werden (z. B. Antihistaminika, Kortikosteroide oder Adrenalin). 2 Mild.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Schauen Sie in die Packungsbeilage für die entsprechenden Kontaktdaten.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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