TSO-Tabletten
ATC-Code
Tierarten
Hund
Diagnosen
Zur Behandlung von Infektionserkrankungen im frühen Stadium der Infektion, die durch Sulfadiazin- und Trimethoprim-empfindliche Erreger hervorgerufen sind:
Primär- und Sekundärinfektionen des Atmungsapparates, des Magen-Darm-Traktes, des Harn- und Geschlechtsapparates, der Haut und der Gelenke, der Augen und Ohren.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
5 mg Trimethoprim und 25 mg Sulfadiazin / kg Körpergewicht (KGW) und Tag. Die angegebenen Dosierungen gelten nur bei vorliegender Empfindlichkeit der Erreger gegen beide Einzelkomponenten.
Die Tagesdosis soll auf 2 Einzeldosen verteilt im Abstand von 12 Stunden verabreicht werden (1 Tablette morgens und 1 Tablette abends für ein Tier von 32 kg KGW).
Dauer der Anwendung:
Die Behandlungsdauer beträgt im Allgemeinen 3 - 6 Tage (bis 14 Tage). Nach Abklingen der Krankheitserscheinungen sollte das Tierarzneimittel noch mindestens 2 Tage weiter verabreicht werden.
Sollte nach 3 Behandlungstagen keine deutliche Besserung des Krankheitszustandes eingetreten sein, so ist eine Überprüfung der Diagnose und ggf. eine Therapieumstellung durchzuführen.
Nebenwirkungen
Hund:
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Gelegentlich (1 bis 10 Tiere/1.000 behandelte Tiere): |
Hämaturie[1], Kristallurie1 Nierenkolik1, Pollakisurie1 |
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Sehr selten (< 1 Tier/10.000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Hepatitis |
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Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden): |
Verdauungsstörung[2] Allergische Reaktion (anaphylaktischer Schock, allergische Hautreaktion)[3] Veränderung des Blutbildes Nierenschädigung Leberschädigung Keratokonjunktivitis sicca Katarakt4 |
1 Insbesondere nach langanhaltender Behandlung mit Sulfonamiden kann es zu den auf Kristallausfällung hinweisenden Symptomen kommen. Die Behandlung mit Sulfonamiden ist in diesen Fällen sofort abzubrechen und Flüssigkeit, u. U. mit Zusatz von Natriumbikarbonat zu verabreichen.
2 besonders nach oraler Verabreichung hoher Dosen
3 Beim Auftreten von allergischen Reaktionen, ist das Tierarzneimittel sofort abzusetzen und symptomatisch zu behandeln:
Bei anaphylaktischen Schockreaktionen: Epinephrin (Adrenalin) und Glukokortikoide i.v.
Bei allergischen Hautreaktionen: Antihistaminika und/oder Glukokortikoide
4 nach langfristiger Anwendung
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vetuaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
EMA Kategorisierung
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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