Vet-Sept Spray
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege, Hund, Katze.
Diagnosen
Jodhaltiges Antiseptikum mit bakterizider, fungizider sowie viruzider Wirkung.
Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege, Hund, Katze:
Desinfektion des Operationsfeldes, Nabeldesinfektion bei Neugeborenen. Unterstützung der
Behandlung von Hautinfektionen (z.B. Furunkulose, Dermatomykose, Flechten, Euterpocken, Lippengrind, Euterschenkelekzem), Hautverletzung (Biss- und Kratzwunden, Schürfwunden), Schleimhautinfektionen und -verletzungen (z.B. Maulhöhlenentzündung, Vorhautentzündung).
Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege:
Unterstützung der Behandlung von Hufen und Klauen (Abszesse,
Klauenamputationen, Klauenfäule, Zwischenklauenwulst, Moderhinke, Nageltritt, Zwischenklauennekrose).
Bei Anwendung des Desinfizienz ist bei Berücksichtigung des "Eiweißfehlers", der besonders bei verdünnten Lösungen zum Tragen kommt, mit Wirkungseinschränkungen gegenüber einigen grampositiven (Staphylococcus aureus, Streptokokken der Gruppe B und D), gramnegativen Bakterien (E. coli, Pseudomonas-Arten), einigen Viren (Adeno-, Enteroviren) sowie Pilzen (Candida) zu rechnen.
Wartezeit
Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege:
Lokale Applikation zur Wund-, Haut- und Nabeldesinfektion:
Milch: 0 Tage Essbare Gewebe: 0 Tage
Intraoperative Applikation sowie Aufgeben auf größere Hautläsionen:
Milch: 4 Tage
Essbare Gewebe: 1 Tag
Dosierung und Art der Anwendung
Anwendung auf der Haut.
Zum Aufsprühen auf die Haut, Schleimhaut oder Wunden. Die zu behandelnde Stelle besprühen, bis sie gleichmäßig abgedeckt ist. Nach Anweisung des Tierarztes ein- oder mehrmals täglich wiederholen.
Dauer der Anwendung:
Ein- oder mehrmals täglich bis zur Abheilung anwenden.
Bei der Behandlung infizierter Defektwunden sollte die Anwendung von PVP-Jod-Lösung in kurzen Abständen (etwa 6 Stunden) erfolgen, jedoch auf etwa 8 Tage limitiert werden, da nach diesem Zeitraum mit einer Stagnation der Wundheilung zu rechnen ist.
Zeigt der bakteriologische Befund von Wundabstrichen keine pathogenen Keime mehr, sollte die Behandlung mit granulationsfördernden, resorbierenden und ödemreduzierenden Substanzen fortgesetzt werden.
Nebenwirkungen
Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Ziege, Hund, Katze:
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere): |
Allergische Reaktion1 |
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Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden): |
Reizung an der Applikationsstelle Verzögerte Heilung2 |
1 Beim Auftreten von allergischen Reaktionen ist das Tierarzneimittel sofort abzusetzen und symptomatisch zu behandeln: Bei allergischen Hautreaktionen: Antihistaminika und/oder Glukokortikoide.
2 von Wunden. Insbesondere nach einer Langzeitbehandlung ist mit einer ausgeprägten Retardierung bzw. Stagnation der Epithelisierung und damit der Wundheilung zu rechnen.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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