Advantage vet. (< 4 kg)
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Katze und Zierkaninchen.
Diagnosen
Bei Katzen:
Zur Vorbeugung und Behandlung von Flohbefall (Ctenocephalides felis).
Bei Zierkaninchen:
Zur Behandlung von Flohbefall.
Auf dem Tier befindliche Flöhe werden innerhalb eines Tages nach Anwendung abgetötet. Eine einmalige Behandlung verhindert erneuten Flohbefall für 3 bis 4 Wochen bei Katzen und bis zu einer Woche bei Zierkaninchen.
Das Tierarzneimittel kann als Teil einer Behandlungsstrategie zur Kontrolle der Flohallergiedermatitis (FAD) eingesetzt werden, sofern diese zuvor durch einen Tierarzt diagnostiziert wurde.
Wartezeit
Nicht bei Kaninchen anwenden, die für den menschlichen Verzehr vorgesehen sind.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Auftropfen. Nur zur äußerlichen Anwendung.
Eine Unterdosierung kann zu einer unwirksamen Anwendung führen und die Resistenzentwicklung begünstigen.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Dosierung und Behandlungsschema
Die empfohlene Mindestdosierung beträgt 10 mg Imidacloprid pro kg Körpergewicht (KGW), entsprechend 0,1 ml/kg KGW des Tierarzneimittels.
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Gewicht Katze/ Zierkaninchen (kg) |
Zu verwendende Pipettengröße |
Pipettenvolumen (ml) |
Imidacloprid (mg/kg KGW) |
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< 4 kg |
Advantage 40 mg für Katzen und Zierkaninchen |
0,4 |
mindestens 10 |
Für Katzen oder Zierkaninchen ab 4 kg Körpergewicht verwenden Sie die für das Gewicht des zu behandelnden Tieres passende verfügbare Pipettengröße.
Die Notwendigkeit und Häufigkeit von Wiederholungsbehandlungen zur Behandlung oder Vorbeugung von Befall mit den für die Anwendung dieses Tierarzneimittels angegebenen Parasiten sollte auf fachlichem Rat beruhen und die lokale epidemiologische Situation sowie die Lebensweise des Tieres berücksichtigen.
Art der Anwendung
Eine Pipette aus der Packung entnehmen. Die Pipette senkrecht nach oben halten und den Verschluss drehen und abziehen. Verwenden Sie den umgedrehten Verschluss, um die Versiegelung der Pipette durch Drehen zu entfernen.

Anwendung bei der Katze
Das Fell des Tieres am Hinterkopf (im Nacken) so weit auseinander teilen, bis die Haut sichtbar wird. Setzen Sie die Spitze der Pipette auf die Haut auf und drücken Sie die Pipette mehrmals kräftig, um den Inhalt direkt auf die Haut zu entleeren. Die Anwendung an der Schädelbasis minimiert die Möglichkeit für die Katze, das Tierarzneimittel abzulecken. Nur auf unverletzte Hautpartien auftragen.

Anwendung beim Kaninchen
Das Fell des Tieres am Hinterkopf (im Nacken) so weit auseinander teilen, bis die Haut sichtbar wird. Setzen Sie die Spitze der Pipette auf die Haut auf und drücken Sie die Pipette mehrmals kräftig, um den Inhalt direkt auf die Haut zu entleeren. Die Anwendung an der Schädelbasis minimiert die Möglichkeit für das Kaninchen, das Tierarzneimittel abzulecken. Nur auf unverletzte Hautpartien auftragen.

Nebenwirkungen
Katze:
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Unruhe Diarrhoe1, Hypersalivation2, Erbrechen1 Neurologische Symptome (z.B. Depression, Koordinationsstörung, Tremor) Reaktion an der Applikationsstelle (z.B. Haarverlust, Juckreiz, Rötung der Haut, Hautläsion) |
1 Kann nach oraler Aufnahme auftreten.
2 Kann aufgrund des bitteren Geschmacks auftreten, wenn die Katze die Applikationsstelle unmittelbar nach der Behandlung ableckt. Dies ist kein Zeichen einer Vergiftung und klingt innerhalb weniger Minuten ohne Behandlung ab.
Zierkaninchen:
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Unruhe Diarrhoe1, Hypersalivation2 Reaktion an der Applikationsstelle (z.B. Haarverlust, Juckreiz, Rötung der Haut, Hautläsion) |
1 Kann nach oraler Aufnahme auftreten.
2 Kann aufgrund des bitteren Geschmacks auftreten, wenn das Kaninchen die Applikationsstelle unmittelbar nach der Behandlung ableckt. Dies ist kein Zeichen einer Vergiftung und klingt innerhalb weniger Minuten ohne Behandlung ab.
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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