Alfamectin-P
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Schwein (Sau und Eber).
Diagnosen
Zur Behandlung von Infektionen mit folgenden Nematoden und Arthropoden:
Gastrointestinale Rundwürmer
Ascaris suum (Adulte und L4)
Hyostrongylus rubidus (Adulte und L4)
* Die Behandlung tragender Sauen kurz vor dem Abferkeln verhindert die Übertragung von S. ransomi über die Muttermilch auf die Ferkel.
Lungenwürmer
Metastrongylus spp. (Adulte)
Läuse
Haematopinus suis
Räudemilben
Sarcoptes scabiei var. suis
Wartezeit
Essbare Gewebe: 12 Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Zum Eingeben über das Futter.
Das Tierarzneimittel sollte nur zur Behandlung einzeln gefütterter Tiere oder einer kleinen Tiergruppe verabreicht werden, bei der die Aufnahme durch das Einzeltier effektiv kontrolliert werden kann.
Dosierung
Dosierung 0,1 mg Ivermectin pro kg Körpergewicht und Tag, entsprechend 16,7 mg des Tierarzneimittels pro kg Körpergewicht und Tag über 7 aufeinander folgende Tage.
Die Tagesdosis für das einzelne Schwein kann mit Hilfe der folgenden Formel berechnet werden: 16,7 mg des Tierarzneimittels pro kg Körpergewicht pro Tag x mittleres Körpergewicht (kg) der zu behandelnden Tiere.
Art der Anwendung
Zur Einzeltierbehandlung (Sauen und Eber) in Beständen, in denen nur eine geringe Anzahl von Schweinen behandelt werden soll.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Es wird empfohlen, ein entsprechend geeichtes kalibriertes Messgerät zu verwenden.
Eine größere Anzahl von Tieren sollte mit einer geeigneten Arzneimittel-Vormischung zur Herstellung eines Fütterungsarzneimittels behandelt werden.
Es sollte darauf geachtet werden, dass die empfohlene Dosis vollständig aufgenommen wird.
Das Pulver ist vor jeder Behandlung so in einen Teil des Futters frisch einzumengen, dass eine vollständige Durchmischung erreicht wird, und den Tieren vor der eigentlichen Fütterung zu verabreichen.
Schwer erkrankte Tiere mit Appetitlosigkeit/Anorexie sollten parenteral behandelt werden.
Das Behandlungsschema sollte an die örtliche, epidemiologische Situation angepasst werden.
Nebenwirkungen
Schwein (Sau und Eber):
Keine bekannt.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie auf der Primärverpackung.
Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
Literaturhinweis
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