AviPro Salmonella Duo
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hühner (Zucht- und Legetiere), Puten (künftige Zucht- und Masttiere) und Enten (Masttiere).
Diagnosen
Hühner (Zucht- und Legetiere):
Zur aktiven Immunisierung von gesunden und empfänglichen Hühnern zur Verringerung der
Ausscheidung von und der Besiedlung innerer Organe mit Salmonella Enteritidis- und Salmonella Typhimurium-Feldstämmen und zur Verringerung der Besiedlung von Eiern mit Salmonella Enteritidis-Feldstämmen.
Beginn der Immunität: 15 Tage nach der ersten Impfung.
Dauer der Immunität:
Nach der 3. Impfung gemäß dem empfohlenen Impfschema:
52 Wochen gegen virulente S. Enteritidis und 46 Wochen gegen virulente S. Typhimurium.
Nach der 4. Impfung gemäß dem empfohlenen Impfschema:
50 Wochen gegen virulente S. Enteritidis und 44 Wochen gegen virulente S. Typhimurium.
Puten (künftige Zucht- und Masttiere):
Zur aktiven Immunisierung von gesunden und empfänglichen Puten zur Verringerung der Besiedlung innerer Organe mit Salmonella Enteritidis- und Salmonella Typhimurium-Feldstämmen.
Nach einer Belastungsinfektion ist die Besiedlung innerer Organe der Impflinge verglichen mit den Kontrolltieren generell reduziert. Eine statistische Signifikanz konnte nicht in allen Fällen gezeigt werden.
Beginn der Immunität: 21 Tage nach der ersten Impfung.
Dauer der Immunität:
Künftige Zuchttiere: 30 Wochen gegen virulente Salmonella Enteritidis und 28 Wochen gegen virulente Salmonella Typhimurium vom Zeitpunkt der letzten Impfung an gemäß dem empfohlenen Impfschema.
Mastputen: 10 Wochen gegen virulente S. Enteritidis und gegen virulente Salmonella Typhimurium vom Zeitpunkt der letzten Impfung an gemäß dem empfohlenen Impfschema.
Mastenten:
Zur aktiven Immunisierung von gesunden und empfänglichen Enten zur Verringerung der Besiedlung von inneren Organen mit Salmonella Typhimurium-Feldstämmen.
Beginn der Immunität: 22 Tage nach der Impfung.
Dauer der Immunität: 43 Tage.
Wartezeit
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Hühner: |
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Essbare Gewebe und Eier: |
21 Tage nach der 1., 2. und 3. Impfung; Null Tage nach der 4. Impfung. |
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Enten: |
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Essbare Gewebe und Eier: |
21 Tage. |
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Puten: |
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Essbare Gewebe: |
70 Tage nach der ersten Impfung, |
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49 Tage nach wiederholter Impfung. |
Dosierung und Art der Anwendung
Zur Anwendung über das Trinkwasser.
Hinweise zur korrekten Anwendung:
Der Inhalt geöffneter Flaschen sollte vollständig verbraucht werden. Nur so viel Impfstoff resuspendieren, wie innerhalb von 4 Stunden verbraucht wird.
Rekonstituierten Impfstoff vor direktem Sonnenlicht, Frost und Temperaturen über 25 °C schützen. Die Anweisungen zur korrekten Anwendung sind zu befolgen, damit alle Tiere die erforderliche Dosis erhalten.
Impfschema:
Der Impfstoff kann ab dem ersten Lebenstag angewendet werden.
Mastenten: Eine Dosis ab dem ersten Lebenstag.
Hühner (Zucht- und Legetiere): Eine Dosis ab dem ersten Lebenstag, gefolgt von einer zweiten Impfung im Alter von 6 bis 8 Wochen und einer dritten Impfung um die 16. Lebenswoche, jedoch nicht später als 3 Wochen vor Beginn der Legeperiode. Eine 4. Impfung wird während der Legeperiode um die 50. Lebenswoche empfohlen, um einen verlängerten Schutz zu gewährleisten.
Puten (Masttiere): Eine Dosis ab dem ersten Lebenstag gefolgt von einer zweiten Impfung im Alter von 6 Wochen.
Puten (künftige Zuchttiere): Eine Dosis ab dem ersten Lebenstag gefolgt von einer zweiten Impfung im Alter von 6 Wochen, einer dritten Impfung im Alter von 16 Wochen und einer vierten Impfung im Alter von 23-24 Wochen.
Anwendung über das Trinkwasser
1. Bestimmung der erforderlichen Wassermenge:
- Idealerweise sollte der Impfstoff in der Wassermenge angewendet werden, die die Tiere innerhalb von 3 Stunden verbrauchen. In jedem Fall sollten die Wasseruhrdaten vom vorherigen Tag zur Bestimmung der korrekten Wassermenge verwendet werden. Alternativ kann die erforderliche Wassermenge aus der Anzahl und dem Alter der Tiere errechnet werden, kombiniert mit der Information aus Tabellen der Brütereien zum Wasserverbrauch.
- Bei heißen Klimaverhältnissen und für schwere Rassen oder andere Arten als Hühner, besonders aber im Fall von älteren Puten, sollte die Menge erhöht werden, um eine ausreichende Wasseraufnahme für jedes Tier sicherzustellen.
2. Resuspension des Lyophilisats:
- Der gesamte Inhalt einer Flasche sollte jeweils nur für einen Stall oder ein Tränksystem verwendet werden, da eine Aufteilung zu Dosierungsfehlern führen könnte.
- Alle für die Impfung verwendeten Geräte (Leitungen, Schläuche, Tränken, usw.) sollten gründlich gesäubert und frei von Reinigungs- und Desinfektionsrückständen sein.
- Nur kühles, sauberes und frisches Wasser verwenden, vorzugsweise frei von Chlor und Metallionen. Durch Zusatz von Magermilchpulver (weniger als 1% Fett) (2 - 4 g pro Liter
Wasser) oder von Magermilch (20 - 40 ml pro Liter Wasser) kann die Qualität des
Leitungswassers und somit die Stabilität des Impfstoffs verbessert werden. Der Zusatz sollte jedoch mindestens 10 Minuten vor Zugabe des Impfstoffs erfolgen.
- Die Impfstoff-Flasche unter Wasser öffnen und den Inhalt gründlich auflösen. Da der konzentrierte Impfstoff leicht zähflüssig ist, muss durch Spülen der Flasche und des Stopfens mit Wasser für eine vollständige Entleerung gesorgt werden. Die Impfstofflösung muss vor der Anwendung mehrere Minuten lang gründlich umgerührt werden.
3. Anwendung des resuspendierten Impfstoffs:
- Das Wasser in den Tränken muss aufgebraucht sein, so dass diese vor der
Impfstoffanwendung nur noch minimale Wassermengen enthalten. Falls noch Wasser vorhanden ist, müssen die Leitungen vor Anwendung des Impfstoffs entleert werden.
- Das mit dem Impfstoff versetzte Trinkwasser sollte innerhalb von 4 Stunden aufgenommen werden. Es ist zu gewährleisten, dass alle Tiere während dieser Zeit Wasser aufnehmen. Da das Trinkverhalten von Hühnern sehr unterschiedlich ist, muss eventuell vor der Impfung der Zugang zu Wasser eingeschränkt werden, um sicherzustellen, dass alle Tiere während des Impfzeitraums trinken.
- Unter Umständen ist ein Entzug des Trinkwassers von bis zu 2 oder 3 Stunden vor der Impfung notwendig, um sicherzustellen, dass jedes Tier eine Impfstoffdosis erhält.
- Während der Impfung dürfen die Tiere keinen Zugang zu frischem Trinkwasser (ohne Impfstoff) haben.
Nebenwirkungen
Keine bekannt.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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