Butagran Equi
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Pferd (nicht zur Lebensmittelproduktion).
Diagnosen
Zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates, bei denen eine Schmerzlinderung und eine Reduzierung der begleitenden Entzündung erforderlich sind, z. B. bei Lahmheit im Zusammenhang mit Osteoarthritis, Bursitis, Laminitis und Entzündungen der Weichteilgewebe, insbesondere wenn die Erhaltung der Mobilität gewünscht wird.
Das Tierarzneimittel kann auch zur Begrenzung von postoperativen Entzündungen, Myositis und anderer Weichteilentzündungen eingesetzt werden.
Das Tierarzneimittel kann erforderlichenfalls als Antipyretikum angewendet werden, z. B. bei viralen Atemwegserkrankungen.
Wartezeit
Nicht bei Pferden anwenden, die für die Gewinnung von Lebensmitteln bestimmt sind.
Nicht bei Stuten anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Pro 450 kg Körpergewicht sollte, je nach individuellem Ansprechen, folgende Dosierung gewählt werden:
Tag 1: Zwei Beutel bzw. 10 g des Tierarzneimittels zweimal täglich (entspricht 4,4 mg Phenylbutazon/kg Körpergewicht pro Anwendung).
Tag 2-4: Ein Beutel bzw. 5 g des Tierarzneimittels zweimal täglich (entspricht 2,2 mg
Phenylbutazon/kg Körpergewicht pro Anwendung), gefolgt von einem Beutel bzw. 5 g des Tierarzneimittels täglich (2,2 mg Phenylbutazon/kg Körpergewicht pro Tag) oder, je nach Bedarf, jeden zweiten Tag.
Wenn nach 4-5 Tagen keine Besserung erkennbar ist, ist die Behandlung abzubrechen. Heu kann die Resorption von Phenylbutazon und damit auch den Zeitpunkt des Einsetzens einer klinischen Wirkung verzögern. Es ist ratsam, unmittelbar vor oder während der Verabreichung des Tierarzneimittels kein Heu anzubieten.
Zur leichteren Eingabe kann das Tierarzneimittel mit einer kleinen Menge Kleie oder Hafer gemischt werden.
Nebenwirkungen
Pferd:
|
Selten (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere): |
Magenreizung1 Nierenfunktionsstörung1 |
|
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden): |
Blutdyskrasie Magengeschwüre2 Durchfall2 Ulzera in der Maulhöhle2 Hypoproteinämie2 |
1 Meist in Zusammenhang mit einer Überdosierung. Die Genesung erfolgt in der Regel nach Beendigung der Behandlung und nach Einleitung einer unterstützenden symptomatischen Therapie.
Siehe Abschnitt 3.10.
2 Ponys sind sehr empfindlich, selbst bei therapeutischen Dosen.
Falls Nebenwirkungen auftreten, sollte die Behandlung abgebrochen und ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die entsprechenden
Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
|---|