Cyclavance
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hund und Katze
Diagnosen
Behandlung von chronischen Manifestationen der atopischen Dermatitis bei Hunden.
Symptomatische Behandlung der chronischen allergischen Dermatitis bei Katzen.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Vor Beginn der Behandlung sollten alle anderen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden.
Vor der Verabreichung muss das Körpergewicht genau bestimmt werden.
Hunde:
Die empfohlene Dosis von Ciclosporin beträgt 5 mg/kg Körpergewicht (0,05 ml der Lösung zum Eingeben pro kg KGW) und sollte anfangs täglich gegeben werden. Die Häufigkeit der Verabreichung sollte später abhängig vom Ansprechen der Therapie reduziert werden.
Das Tierarzneimittel sollte anfangs täglich gegeben werden, bis eine befriedigende klinische Besserung eintritt. Dies ist im Allgemeinen innerhalb von 4-8 Wochen der Fall. Zeigt sich innerhalb der ersten 8 Wochen kein Behandlungserfolg, sollte die Behandlung abgebrochen werden.
Wenn die klinischen Symptome der atopischen Dermatitis zufriedenstellend beherrscht werden, kann das Tierarzneimittel jeden zweiten Tag gegeben werden. Der Tierarzt sollte die Behandlungsfrequenz anhand einer regelmäßigen klinischen Überprüfung festlegen.
Lassen sich die klinischen Symptome mit zweitägigen Behandlungsintervallen kontrollieren, kann der behandelnde Tierarzt das Tierarzneimittel versuchsweise alle 3 bis 4 Tage geben. Die Remission der klinischen Symptome sollte mit der geringsten wirksamen Dosisfrequenz aufrechterhalten werden.
Die Patienten sollten regelmäßig nachuntersucht und andere Behandlungsmöglichkeiten geprüft werden. Bevor das Dosisintervall verringert wird, sollte eine zusätzliche Behandlung (z.B. mit Medizinalshampoos, Fettsäuren) erwogen werden.
Die Dauer der Behandlung sollte dem Behandlungserfolg angepasst werden. Die Behandlung kann beendet werden, wenn die klinischen Symptome unter Kontrolle sind. Bei erneutem Auftreten der klinischen Symptome sollte die Behandlung wieder täglich aufgenommen werden. In einigen Fällen können wiederholte Behandlungszyklen notwendig sein.
Dosierungen für Hunde:
Bei der Standarddosis von 5 mg/kg
|
Gewicht (kg) |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
7 |
8 |
9 |
10 |
|
|
Dosis (ml) |
0.1 |
0.15 |
0.2 |
0.25 |
0.3 |
0.35 |
0.4 |
0.45 |
0.5 |
|
|
Gewicht (kg) |
11 |
12 |
13 |
14 |
15 |
16 |
17 |
18 |
19 |
20 |
|
Dosis (ml) |
0.55 |
0.6 |
0.65 |
0.7 |
0.75 |
0.8 |
0.85 |
0.9 |
0.95 |
1 |
|
Gewicht (kg) |
21 |
22 |
23 |
24 |
25 |
26 |
27 |
28 |
29 |
30 |
|
Dosis (ml) |
1.05 |
1.1 |
1.15 |
1.2 |
1.25 |
1.3 |
1.35 |
1.4 |
1.45 |
1.5 |
|
Gewicht (kg) |
31 |
32 |
33 |
34 |
35 |
36 |
37 |
38 |
39 |
40 |
|
Dosis (ml) |
1.55 |
1.6 |
1.65 |
1.7 |
1.75 |
1.8 |
1.85 |
1.9 |
1.95 |
2 |
|
Gewicht (kg) |
41 |
42 |
43 |
44 |
45 |
46 |
47 |
48 |
49 |
50 |
|
Dosis (ml) |
2.05 |
2.1 |
2.15 |
2.2 |
2.25 |
2.3 |
2.35 |
2.4 |
2.45 |
2.5 |
|
Gewicht (kg) |
51 |
52 |
53 |
54 |
55 |
56 |
57 |
58 |
59 |
60 |
|
Dosis (ml) |
2.55 |
2.6 |
2.65 |
2.7 |
2.75 |
2.8 |
2.85 |
2.9 |
2.95 |
3 |
|
Gewicht (kg) |
61 |
62 |
63 |
64 |
65 |
66 |
67 |
68 |
69 |
70 |
|
Dosis (ml) |
3.05 |
3.1 |
3.15 |
3.2 |
3.25 |
3.3 |
3.35 |
3.4 |
3.45 |
3.5 |
|
Gewicht (kg) |
71 |
72 |
73 |
74 |
75 |
76 |
77 |
78 |
79 |
80 |
|
Dosis (ml) |
3.55 |
3.6 |
3.65 |
3.7 |
3.75 |
3.8 |
3.85 |
3.9 |
3.95 |
4 |
BEHÄLTNIS TYP 1
Für das 30 ml- und das 60 ml-Fläschchen kann entweder die 1 ml-Applikationsspritze für Zubereitungen zum Eingeben (mit einer Graduierung je 0,05 ml) oder die 2 mlApplikationsspritze für Zubereitungen zum Eingeben (mit einer Graduierung je 0,1 ml) je nach Körpergewicht verwendet werden, um die oben angegebenen Dosierungen zu erhalten.
BEHÄLTNIS TYP 2
Für das 30 ml- und das 50 ml-Fläschchen kann entweder die1 ml-Applikationsspritze für Zubereitungen zum Eingeben (mit einer Graduierung je 0,05 ml) oder die 3 mlApplikationsspritze für Zubereitungen zum Eingeben (mit einer Graduierung je 0,1 ml) je nach Körpergewicht verwendet werden, um die oben angegeben Dosierungen zu erhalten.
Katzen:
Die empfohlene Dosis von Ciclosporin beträgt 7 mg/kg Körpergewicht (0,07 ml der Lösung zum Eingeben pro kg KGW) und sollte anfangs täglich gegeben werden.
Die Häufigkeit der Verabreichung sollte später, abhängig vom Ansprechen der Therapie reduziert werden.
Das Tierarzneimittel sollte anfangs täglich gegeben werden, bis eine befriedigende klinische Besserung eintritt (beurteilt nach der Intensität des Pruritus und Schwere der Läsionen – Exkoriationen, miliare Dermatitis, eosinophile Plaques und/oder selbstverursachter Alopezie). Dies ist im Allgemeinen innerhalb von 4-8 Wochen der Fall. Schwerer anhaltender Pruritus kann Angstzustände und nachfolgendes exzessives Putzverhalten verursachen. In diesen Fällen kann trotz der Besserung des Pruritus durch die Behandlung die Heilung der selbstverursachten Alopezie verzögert sein.
Wenn die klinischen Symptome der allergischen Dermatitis zufriedenstellend beherrscht werden, kann das Tierarzneimittel jeden zweiten Tag gegeben werden. Lassen sich die klinischen Symptome mit zweitägigen Behandlungsintervallen kontrollieren, kann der behandelnde Tierarzt das Tierarzneimittel versuchsweise alle 3 bis 4 Tage geben. Die Remission der klinischen Symptome sollte mit der geringsten wirksamen Dosisfrequenz aufrechterhalten werden.
Die Patienten sollten regelmäßig nachuntersucht und andere Behandlungsmöglichkeiten geprüft werden. Die Dauer der Behandlung sollte dem Behandlungserfolg angepasst werden. Die Behandlung kann beendet werden, wenn die klinischen Symptome unter Kontrolle sind. Bei erneutem Auftreten der klinischen Symptome sollte die Behandlung wieder täglich aufgenommen werden. In einigen Fällen können wiederholte Behandlungszyklen notwendig sein.
Das Tierarzneimittel kann entweder mit Futter vermischt oder direkt in den Fang verabreicht werden. Wird es mit Futter gegeben, sollte es mit einer kleinen Menge Futter vermischt werden, am besten nach einer ausreichenden Fastenperiode, damit es vollständig von der Katze aufgenommen wird. Sollte die Katze das Tierarzneimittel nicht mit Futter vermischt aufnehmen, sollte die gesamte Dosis mit der Oralspritze direkt in den Fang gegeben werden. Falls die Katze das mit Futter vermischte Tierarzneimittel nur teilweise aufnimmt, sollte das Tierarzneimittel mit der Oralspritze erst am nächsten Tag verabreicht werden. Nicht aufgenommenes medikiertes Futter muss sofort entsorgt und der Napf muss gründlich gewaschen werden.
Die Wirksamkeit und Verträglichkeit dieses Tierarzneimittels wurde in klinischen Studien mit einer Dauer von 4,5 Monaten nachgewiesen.
Dosierung für Katzen:
Da die Wirksamkeit und Sicherheit von Ciclosporin bei Katzen mit einem Gewicht unter 2,3 kg nicht nachgewiesen wurde (siehe Abschnitt 4.5), sollte die Anwendung des Tierarzneimittels bei Katzen unter 2,3 kg nur nach Nutzen/Risikobeurteilung durch den verantwortlichen Tierarzt erfolgen.
Bei einer Standarddosierung von 7 mg/kg
|
Gewicht (kg) |
2.1 |
2.9 |
3.6 |
4.3 |
5.0 |
5.7 |
6.4 |
7.1 |
|
Dosis (ml) |
0.15 |
0.20 |
0.25 |
0.30 |
0.35 |
0.40 |
0.45 |
0.50 |
|
Gewicht (kg) |
7.9 |
8.6 |
9.3 |
10.0 |
10.7 |
11.4 |
12.1 |
12.8 |
13.6 |
14.3 |
|
Dosis (ml) |
0.55 |
0.60 |
0.65 |
0.70 |
0.75 |
0.80 |
0.85 |
0.90 |
0.95 |
1.00 |
BEHÄLTNIS TYP 1
Für das 30 ml- und das 60 ml-Fläschchen kann entweder die1 ml-Applikationsspritze für Zubereitungen zum Eingeben (mit einer Graduierung je 0,05 ml) oder die 2 mlApplikationsspritze für Zubereitungen zum Eingeben (mit einer Graduierung je 0,1 ml) je nach Körpergewicht verwendet werden, um die oben angegebenen Dosierungen zu erhalten.
BEHÄLTNIS TYP 2
Für das 30 ml- und das 50 ml-Fläschchen kann entweder die1 ml-Applikationsspritze für Zubereitungen zum Eingeben (mit einer Graduierung je 0,05 ml) oder die 3 mlApplikationsspritze für Zubereitungen zum Eingeben (mit einer Graduierung je 0,1 ml) je nach Körpergewicht verwendet werden, um die oben angegebenen Dosierungen zu erhalten.
HINWEISE FÜR DIE ANWENDUNG
Hunde:Das Tierarzneimittel sollte mindestens 2 Stunden vor oder nach der Fütterung verabreicht werden. Applikationsspritze für Zubereitungen zum Eingeben direkt in den Fang des Hundes einführen.
Katzen: Das Tierarzneimittel kann mit Futter vermischt oder direkt in den Fang der Katze verabreicht werden.
BEHÄLTNIS TYP 1
|
1 Um die Flasche zu öffnen, den kindersicheren Schraubdeckel drücken und drehen.
Die Flasche nach Gebrauch immer mit dem kindersicheren Schraubdeckel verschließen. |
2 Die Flasche senkrecht halten und die Dosierspritze fest in den Plastikadapter drücken.
|
|
|
3 Die Flasche umdrehen und den Kolben langsam ziehen, so dass die Dosierspritze gefüllt wird. Es ist die Dosis aufzuziehen, die von Ihrem Tierarzt verschrieben wurde.
|
4 Die Flasche senkrecht stellen und die Dosierspritze durch behutsames Herausdrehen vom Plastikadapter entfernen.
|
|
|
5 Sie können nun die Spritze in Hinweis: Falls die verschriebene
|
6 Nach der Anwendung die Außer Reich- und Sichtweite von Kindern aufbewahren. |
|
BEHÄLTNIS TYP 2
|
1 Die Plastikkappe abnehmen und den Plastikdispenser fest aufstecken.
Den Plastikdispenser auf der Flasche lassen. |
2 Die Flasche senkrecht halten und die Dosierspritze fest in den Plastikdispenser drücken.
|
|
|
3 Die Flasche umdrehen und den Kolben langsam ziehen, so dass die Dosierspritze gefüllt wird. Es ist die Dosis aufzuziehen, die von Ihrem Tierarzt verschrieben wurde.
Die Flasche senkrecht stellen und die Dosierspritze durch behutsames Herausdrehen vom Plastikdispenser entfernen.
|
4 Sie können nun die Spritze in den Fang Ihres Tieres einführen und die Lösung aus der Spritze drücken. Die Dosierspritze zwischen den Anwendungen nicht spülen oder reinigen.
Hinweis: Bei Katzen können Sie das Tierarzneimittel auch mit Futter vermischt verabreichen Hinweis: Falls die verschriebene Dosis das auf der Dosierspritze angezeigte maximale Volumen übersteigt, ist die Spritze für die volle Dosis erneut zu füllen. Außer Reich- und Sichtweite von Kindern aufbewahren. |
|
Falls notwendig kann der Anwender die Applikationsspritze für Zubereitungen zum Eingeben außen mit einem trockenen Tuch abwischen und das gebrauchte Tuch anschließend sofort entsorgen
Nebenwirkungen
Bezüglich maligner Erkrankungen siehe Abschnitte 3.3 „Gegenanzeigen“ und 3.5 „Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung“.
Hund:
|
Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): |
Störungen des Verdauungstraktes (z. B. Erbrechen, schleimiger Kot, weicher Kot und Durchfall)2,4, Lethargie4, Anorexie4 Hyperaktivitat4, Gingivahyperplasie1,4, Hautreaktionen (z. B. warzenförmige Läsion oder Veränderung des Haarkleides)4, gerötete Ohrmuscheln und ödematöse Ohrmuscheln4, Muskelschwäche oder Muskelkrämpfe4 |
|
Sehr selten (< 1 Tier / 10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Diabetes mellitus3 |
|
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden): |
Hypersalivation2,4 |
1 mild und moderat.
2 Leicht und vorübergehend und erfordern in der Regel keine Beendigung der Behandlung.
3 Insbesondere bei West Highland White Terriern.
4 Klingen in der Regel spontan nach Absetzen der Behandlung ab.
Katze:
|
Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): |
Störungen des Verdauungstraktes (z. B. Erbrechen und Durchfall), Gewichtsverlust1 |
|
Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): |
Gesteigerter Appetit, Lethargie, Anorexie, Hypersalivation, Hyperaktivität, Polydipsie, Gingivahyperplasie und Lymphopenie2 |
1 In der Regel leicht und vorübergehend und erfordern keine Beendigung der Behandlung.
2 Klingen in der Regel spontan nach Absetzen der Behandlung oder nach Verringerung der Dosierungshäufigkeit ab.
Die Nebenwirkungen können bei einzelnen Tieren schwerwiegend sein.
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.





