Weitere Produkte
Depotocin 35 µg/ml
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Rind (Kuh), Schwein (Sau).
Diagnosen
Rind (Kuh):
- Uterusatonie während des Puerperiums
- Nachgeburtsverhaltung als Folge einer Uterusatonie
- Auslösung der Milchejektion bei stressinduzierter Agalaktie oder anderen Zuständen, die eine Entleerung des Euters erfordern
Schwein (Sau):
- Beschleunigung oder Wiederanregung des Geburtsvorganges nach Unterbrechung der Uteruskontraktionen (Uterusatonie oder Wehenschwäche) bei vorheriger Austreibung von mindestens einem Ferkel
- Unterstützende Therapie bei Mastitis-Metritis-Agalaktie-(MMA)Syndrom
- Auslösung der Milchejektion
- Verkürzung der gesamten Geburtsdauer als Bestandteil der Geburtensynchronisation bei Sauen. Das Tierarzneimittel kann bei Sauen angewendet werden, denen zuvor ein geeignetes PGF2α oder PGF2αAnalogon (z. B. Cloprostenol) nicht vor Tag 114 der Trächtigkeit verabreicht wurde und die innerhalb von 24 Stunden nach der Injektion von PGF2α oder des PGF2α-Analogons noch nicht geferkelt haben (als 1. Trächtigkeitstag gilt der letzte Tag der Besamung).
Wartezeit
Rinder, Schweine:
Essbare Gewebe: Null Tage.
Rinder:
Milch: Null Stunden.
Dosierung und Art der Anwendung
Intramuskuläre Anwendung. Intravenöse Anwendung.
Rind (Kuh):
Für alle Indikationen:
6,0 - 10,0 ml / Tier entsprechend 210 – 350 µg Carbetocin / Tier
Schwein (Sau):
Zur Verkürzung der Gesamtgeburtsdauer als Teil der Partussynchronisation:
1,0 ml / Tier entsprechend 35 µg Carbetocin / Tier
Zur Beschleunigung oder Wiederanregung des Geburtsvorgangs nach Unterbrechung der Uteruskontraktionen (Uterusatonie oder Wehenschwäche) bei vorheriger Austreibung von mindestens einem Ferkel:
1,0 – 2,0 ml / Tier entsprechend 35 – 70 µg Carbetocin / Tier
Für MMA und Milchejektion:
3,0 – 6,0 ml / Tier entsprechend 105 – 210 µg Carbetocin / Tier
Die Dosierung kann innerhalb der angegebenen Grenzen variieren und basiert auf der Einschätzung durch den Tierarzt.
Im Falle der Anwendung zur Auslösung der Milchejektion bei Kühen und Sauen sowie der unterstützenden Therapie des MMA-Syndroms bei Sauen ist eine wiederholte Anwendung nach 1 bis 2 Tagen möglich. Der Abstand zwischen zwei Injektionen sollte nicht kürzer als 24 Stunden sein. Für alle anderen unter Abschnitt 3.2 "Anwendungsgebiete für jede Zieltierart" angegebenen Anwendungsgebiete sollte das Tierarzneimittel einmalig verabreicht werden.
Der Gummistopfen der Flasche kann bis zu 25-mal ohne Beeinträchtigung durchstochen werden.
Andernfalls sollte eine automatische Dosiereinrichtung oder eine geeignete Entnahmenadel für die 50 ml und 100 ml Durchstechflaschen verwendet werden, um ein übermäßiges Durchstechen des Verschlusses zu vermeiden.
Nebenwirkungen
Rind (Kuh), Schwein (Sau).
|
Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Uterotoner Effekt1 |
1 Im fortgeschrittenen Trächtigkeitsstadium
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels.
DE: Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden.
Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
Melde dich an, um weitere Fotos zu sehen
| STATUS | Im Handel verfügbar |
|---|