Floron Minidose
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Rind
Indikationen
Metaphylaktische und therapeutische Behandlung von durch Florfenicol-empfindliche Mannheimia haemolytica, Pasteurella multocida und Histophilus somni hervorgerufene Atemwegsinfektionen beim Rind.
Die Erkrankung muss vor der metaphylaktischen Anwendung im Rinderbestand nachgewiesen sein.
Wartezeit
Essbare Gewebe: 64 Tage
Nicht bei Tieren anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
Dosierung und Art der Anwendung
Zur subkutanen Anwendung
Zur Therapie:
40 mg/kg Körpergewicht (4 ml für 45 kg KGW). Einmalige Verabreichung.
Zur Metaphylaxe, wenn die Erkrankung in der Herde nachgewiesen wurde:
40 mg/kg Körpergewicht (4 ml für 45 kg KGW). Einmalige Verabreichung.
Die Injektion sollte nur in den Nackenbereich erfolgen. Das an einer Injektionsstelle verabreichte Dosisvolumen darf 10 ml nicht überschreiten.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Vor jeder Dosisentnahme Gummistopfen reinigen und eine trockene sterile Kanüle und Spritze benutzen.
Nebenwirkungen
Rind:
Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
anaphylaktische Reaktionen |
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden) |
verminderte Futteraufnahme1, weicher Kot1,2 Schmerzen an der Injektionsstelle2,3,4 Schwellung an der Injektionsstelle2,3,5 |
1behandelte Tiere erholen sich nach Abschluss der Behandlung schnell und vollkommen
2vorübergehend
3bei Applikation des maximalen Injektionsvolumens von 10 ml pro Injektion
4können einige Tage andauern 5kann bis zu 61 Tage anhalten
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vetuaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.