Bovalto Respi 4
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Rinder.
Indikationen
Zur aktiven Immunisierung von Rindern ohne maternale Antikörper gegen:
- bovines Parainfluenza 3-Virus, zur Reduktion der Virusausscheidung in Folge einer Infektion, - bovines Respiratorisches Synzytialvirus, zur Reduktion der Virusausscheidung in Folge einer Infektion,
- bovines Virusdiarrhoe-Virus, zur Reduktion der Virusausscheidung in Folge einer Infektion,
- Mannheimia haemolytica Serotyp A1, zur Verminderung von klinischen Symptomen und Lungenläsionen.
Beginn der Immunität: 3 Wochen
Dauer der Immunität: 6 Monate
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Zur subkutanen Verabreichung.
Impfdosis: 2 ml subkutan.
Vor der Anwendung ist der Impfstoff auf eine Temperatur von 15 °C – 25 °C zu erwärmen und die Flasche zu schütteln.
Grundimmunisierung:
Kälber von nicht-immunen Kühen: Zwei Impfdosen im Abstand von drei Wochen ab einem Alter von 2 Wochen.
Ist der Immunstatus des Muttertieres unbekannt, sollte das Impfschema in der Verantwortung des Tierarztes angepasst werden. Dabei ist der mögliche Einfluss von maternalen Antikörpern auf die Immunantwort zu berücksichtigen.
Wiederholungsimpfungen:
Eine Impfdosis wird sechs Monate nach abgeschlossener Grundimmunisierung verabreicht.
Die Wirksamkeit der Wiederholungsimpfung wurde mittels Serologie und nicht durch Belastungsinfektion gezeigt.
Nebenwirkungen
Rinder:
Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): |
Schwellung an der Injektionsstelle* |
Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): |
Hyperthermie** |
Sehr selten (< 1 Tier / 10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Reaktion vom anaphylaktischen Typ*** Schmerzen an der Injektionsstelle**** |
* Diese Schwellung kann einen Durchmesser von mehr als 10 cm erreichen und schmerzhaft sein. Sie bildet sich gewöhnlich innerhalb von 6 Wochen nach der Impfung allmählich vollständig zurück.
** Vorübergehend und leicht, höher nach der zweiten Injektion (höchstens 1,5 °C) und kann bis zu 3 Tage andauern.
*** Eine entsprechende symptomatische Behandlung sollte erfolgen.
**** Assoziiert mit Schwellung an der Injektionsstelle.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis

STATUS | Im Handel verfügbar |
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