Equipred
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Pferd
Diagnosen
Zur Linderung entzündungsbedingter, klinischer Symptome bei Pferden mit rezidivierender
Atemwegsobstruktion (RAO – schweres Asthma), in Kombination mit einer Kontrolle der Umgebung des Tieres.
Wartezeit
Essbare Gewebe: 10 Tage.
Nicht bei Stuten anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Das Tierarzneimittel sollte unter eine kleine Futtermenge gemischt werden. Um die Verabreichung der richtigen Dosierung zu gewährleisten und eine Unter- oder Überdosierung zu vermeiden, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich bestimmt werden. Die Tabletten können an den Bruchlinien geteilt werden, um eine präzise Dosierung zu ermöglichen.
Eine Einzeldosis von 1 mg Prednisolon/kg Körpergewicht pro Tag entspricht 2 Tabletten pro 100 kg Körpergewicht.
Die Behandlung kann alle 24 Stunden an 10 aufeinanderfolgenden Tagen wiederholt werden.
Nebenwirkungen
Pferd:
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Sehr häufig (> 1 Tier/10 behandelte Tiere): |
Hypokortisolämie1 Störung der Nebennierenfunktion1 Erhöhung der Triglyzeride2 |
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Sehr selten (< 1 Tier/10.000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Laminitis3 Neurologische Symptome (z. B. Ataxie, Kopfschiefhaltung, Koordinationsstörung) Unruhe Festliegen, Anorexie Erhöhung der alkalischen Phosphatase im Serum (ALP)4 Gastrointestinale Ulzeration5, Kolik Übermäßiges Schwitzen Urtikaria |
1 Ergebnis der Unterdrückung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse durch wirksame Dosen. Nach Beendigung der Behandlung können Anzeichen für eine Nebenniereninsuffizienz bis hin zu einer Nebennierenrindenatrophie auftreten. Dies kann dazu führen, dass das Tier nicht mehr in der Lage ist, adäquat auf Stresssituationen zu reagieren.
2 Dies kann zu erheblichen Veränderungen des Fett-, Kohlenhydrat-, Protein- und Mineralstoffwechsels führen. So kann es z.B. zur Umverteilung von Körperfett, Körpergewichtszunahme, Muskelschwäche und -abbau und Osteoporose kommen.
3 Pferde sollten während der Behandlung regelmäßig überwacht werden.
4 Dies kann in Zusammenhang mit einer Vergrößerung der Leber (Hepatomegalie) und daraus resultierendem Anstieg des Serumspiegels von Leberenzymen stehen.
5 Bestehende Magen-Darm-Geschwüre können bei Tieren, denen nicht steroidale Entzündungshemmer verabreicht werden, verschlimmert werden.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vetuaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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