Bovalto Respi IN
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Rinder.
Diagnosen
Zur aktiven Immunisierung von Kälbern ab einem Alter von 10 Tagen gegen das Bovine Respiratorische Synzytialvirus (BRSV) und das Bovine Parainfluenza Virus 3 (BPIV-3), zur Reduktion der Dauer und Menge der nasalen Ausscheidung beider Viren.
Beginn der Immunität: 10 Tage nach Impfung.
Dauer der Immunität: 12 Wochen nach Impfung.
Wartezeit
Null Tage.
Dosierung und Art der Anwendung
Nasale Anwendung:
Für 1-Dosis und 5-Dosen Packungsgrößen, ist der Impfstoff durch aseptische Zugabe des beiliegenden Lösungsmittels in die Durchstechflasche mit dem Lyophilisat zu rekonstituieren. Gut mischen.
Für die 10-Dosen Packungsgröße ist der Impfstoff in zwei Schritten zu rekonstituieren. Zuerst wird ein Teil des Lösungsmittels in die Flasche mit der lyophilisierten Komponente transferiert. Gut mischen. Die Mischung wird nun in die Flasche mit dem restlichen Lösungsmittel transferiert. Gut mischen.
Aussehen nach Rekonstitution: farblose oder gelbliche Flüssigkeit mit leichter Opaleszenz.
Die benötigte Menge des rekonstituierten Impfstoffs kann mittels einer Spritze mit Nadel aus der Flasche aufgezogen werden. Die Nadel wird anschließend durch den mitgelieferten intranasalen Applikator ersetzt und der Impfstoff kann verabreicht werden. Alternativ kann der rekonstituierte Impfstoff in der Flasche belassen und mithilfe eines Applikators zur Mehrfachdosierung verabreicht werden, der die einzelnen Dosen über den intranasalen Applikator abgibt. Der intranasale Applikator sprüht das erforderliche Impfstoffvolumen in die Nasenlöcher des Tieres. Der verwendete Applikator sollte den Impfstoff in einer Tröpfchengröße von 30 µm bis 100 µm versprühen.
Impfschema:
Kälbern ab einem Alter von 10 Tagen ist intranasal eine Dosis (2 ml) des rekonstituierten Impfstoffs mittels eines intranasalen Applikators (1 ml des Impfstoffes pro Nasenloch) zu verabreichen. Es wird empfohlen, für jedes Tier einen neuen Applikator zu verwenden, um die Übertragung von Infektionen zu vermeiden.
Nebenwirkungen
|
Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Überempfindlichkeitsreaktion* |
* Kann eine angemessene symptomatische Behandlung erfordern.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
| STATUS | Im Handel verfügbar |
|---|