Tramvetol
Wirkstoff
Tierarten
Hund (mit einem Gewicht von mehr als 6,25 kg)
Diagnosen
Zur Linderung von leichten akuten und chronischen Schmerzen der Weichteile und des Muskel- und Skelettsystems.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Die empfohlene Dosis beträgt 2 – 4 mg Tramadolhydrochlorid pro kg Körpergewicht alle 8 Stunden oder entsprechend der Schmerzintensität nach Bedarf.
Das kleinste Dosierungsintervall beträgt 6 Stunden. Die empfohlene tägliche Höchstdosis ist 16 mg Tramadolhydrochlorid pro kg Körpergewicht. Da das individuelle Ansprechen auf Tramadol variabel ist und von der Dosierung, dem Alter des Patienten, der unterschiedlichen Schmerzempfindlichkeit sowie dem Allgemeinzustand abhängt, sollte das Dosierungsschema innerhalb der oben angegebenen Dosierung und den Behandlungsintervallen optimal an die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden. Der Hund sollte regelmäßig von einem Tierarzt untersucht werden, um zu beurteilen ob eine zusätzliche Analgesie erforderlich ist. Eine zusätzliche Analgesie kann durch Erhöhung der Tramadoldosis bis zur täglichen Höchstdosis und/oder einer multimodalen Analgesie durch Hinzufügung anderer geeigneter Analgetika erfolgen.
Bitte beachten Sie, dass die folgende Dosierungstabelle als Anleitung für die Anwendung des Tierarzneimittels im oberen Bereich der Dosisspanne gedacht ist: 4 mg Tramadolhydrochlorid pro kg Körpergewicht. Angegeben ist die Anzahl der Tabletten, die für die Anwendung von 4 mg Tramadolhydrochlorid pro kg Körpergewicht erforderlich ist.
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4 mg / kg Körpergewicht |
Anzahl Tabletten Tramadol 50 mg |
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< 6,25 kg |
NA |
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6,25 kg |
½ |
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12,5 kg |
1 |
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18,75 kg |
1 + ½ |
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25 kg |
2 |
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31,25 kg |
2 + ½ |
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37,5 kg |
3 |
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50 kg |
4 |
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62,5 kg |
5 |
Die Tabletten können in zwei gleiche Hälften geteilt werden, um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten.
Um die Tabletten zu teilen, nehmen Sie diese mit der Bruchrille nach oben zeigend auf und drücken Sie mit den Daumen auf beide Enden der Tablette.
Nebenwirkungen
Hund:
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Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): |
Sedierung[1], Benommenheit1 |
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Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): |
Übelkeit, Erbrechen |
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Tiere): |
Überempfindlichkeitsreaktion[2] |
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Konvulsion[3] |
1Leicht, insbesondere bei Verabreichung höherer Dosen
2Die Behandlung sollte abgebrochen werden
3Bei Hunden mit niedriger Krampfschwelle
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT/BE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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