Palladia

4 x 5 Stück
Filmtablette
PA
PO

Tierarten

Hund

Diagnosen

Behandlung von nicht resezierbaren rezidivierenden kutanen Mastzelltumoren des Grades II (mittelgradig) oder III (hochgradig) nach Patnaik bei Hunden.

Wartezeit

Nicht zutreffend.

Dosierung und Art der Anwendung

Zum Eingeben.

Die Tabletten können mit oder ohne Futter verabreicht werden.

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 3,25 mg/kg Körpergewicht jeden zweiten Tag (Einzelheiten siehe Dosierungstabelle).

Die verabreichte Dosis sollte auf der Grundlage der tierärztlichen Untersuchungen festgelegt werden, die während der ersten 6 Behandlungswochen wöchentlich und anschließend alle 6 Wochen stattfinden sollten. Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Ansprechen. Im Fall einer stabilen Erkrankung oder einer partiellen bzw. kompletten Remission sollte die Behandlung fortgesetzt werden, sofern das Arzneimittel ausreichend gut vertragen wird. Zeigt sich eine Tumorprogression, hat die Behandlung wenig Aussicht auf Erfolg und sollte überdacht werden.

DOSIERUNGSTABELLE: PALLADIA-TABLETTEN IN EINER DOSIERUNG VON 3,25 mg/kg KÖRPERGEWICHT

Körpergewicht des Hundes (kg)

Anzahl Tabletten

10 mg (blau)

 

15 mg

(orange)

 

50 mg

(rot)

5,0* - 5,3

 

 

1

 

 

5,4 – 6,9

2

 

 

 

 

7,0 - 8,4

1

plus

1

 

 

8,5 - 10,0

 

 

2

 

 

10,1 - 11,5

2

plus

1

 

 

11,6 - 13,0

1

plus

2

 

 

13,1 - 14,6

 

 

3

 

 

14,7 - 16,1

 

 

 

 

1

16,2 - 17,6

1

plus

3

 

 

17,7 - 19,2

1

 

 

plus

1

19,3 - 20,7

 

 

1

plus

1

20,8 - 23,0

2

 

 

plus

1

23,1 - 26,9

 

 

2

plus

1

27,0 - 29,9

 

 

3

plus

1

30,0 - 32,3

 

 

 

 

2

32,4 - 34,6

1

 

 

plus

2

34,7 - 36,1

 

 

1

plus

2

36,2 - 38,4

2

 

 

plus

2

38,5 - 43,0

 

 

2

plus

2

43,1 - 47,6

 

 

 

 

3

47,7 - 49,9

1

 

 

plus

3

50,0 - 51,5

 

 

1

plus

3

51,6 - 53,8

2

 

 

plus

3

53,9 - 58,4

 

 

2

plus

3

58,5 - 63,0*

 

 

 

 

4

* Die Anzahl der für Hunde mit einem Körpergewicht von unter 5,0 kg bzw. über 63 kg benötigten Tabletten ist auf Grundlage des Dosierungsregimes von 3,25 mg/kg zu berechnen.

Dosisanpassung/-reduzierung:

Um Nebenwirkungen zu kontrollieren, kann die Dosis auf 2,75 mg/kg Körpergewicht oder weiter auf 2,25 mg/kg Körpergewicht jeden zweiten Tag reduziert oder die Behandlung über einen Zeitraum von bis zu zwei Wochen unterbrochen werden (siehe Tabelle zur Dosisanpassung in Abschnitt 3.5).

Nebenwirkungen

Hund:

Sehr häufig

(> 1 Tier / 10 behandelte Tiere):

Leicht bis mittelschwer:

Durchfall, Erbrechen, Blut im Kot, blutiger

Durchfall, Blutung im Verdauungstrakt

Anorexie, Dehydratation, Lethargie,

Gewichtsverlust

Lahmheit, muskuloskeletale Störung

Dermatitis, Pruritus

Verminderter Hämatokrit, Hypoalbuminämie,

Erhöhung der Alanin-Aminotransferase (ALT), Neutropenie, Thrombozytopenie

Häufig

(1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere):

Schwer:

Anorexie, Dehydratation, Fieber, Gewichtsverlust,

Septikämie, Lethargie

Durchfall, Erbrechen, Blut im Kot, blutiger

Durchfall, Blutung im Verdauungstrakt,

Zwölffingerdarmgeschwür, Übelkeit

Hautnekrose

Verminderter Hämatokrit, Erhöhung der AlaninAminotransferase (ALT) Leicht bis mittelschwer:

Lokaler Schmerz, diffuser Schmerz, Polydipsie, Fieber

Nasale Depigmentierung, Veränderungen der

Fellfarbe, Alopezie

Übelkeit, Flatulenz

Tachypnoe

Harnwegsinfektion

Erhöhtes totales Bilirubin, erhöhtes Kreatinin

Gelegentlich

(1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere):

Schwer:

Lahmheit, muskuloskeletale Störung Kreislaufschock

Die Ergebnisse der klinischen Feldstudie mit 151 Hunden, die mit dem Tierarzneimitteloder Placebo behandelt wurden, zeigten, dass die klinischen Zeichen der Erkrankung (Mastzelltumor) und die behandlungsbezogenen Nebenwirkungen sehr ähnlich sind.

• Es gab zwei Todesfälle, die möglicherweise behandlungsbedingt waren. Bei einem Hund ergaben die pathologischen Befunde eine Gefäßthrombose mit disseminierter intravaskulärer Koagulopathie (DIC) und Pankreatitis. Der andere Hund starb an den Folgen einer Magenperforation.

• Es gab zwei weitere Todesfälle; ein Zusammenhang mit der Behandlung konnte jedoch nicht festgestellt werden.

• Zwei Hunde entwickelten Nasenbluten, das nicht mit einer Thrombozytopenie verbunden war. Ein weiterer Hund entwickelte Nasenbluten bei gleichzeitig vorliegender disseminierter intravasaler Gerinnung.

• Drei Hunde hatten krampfanfallähnliche Reaktionen; ein Zusammenhang mit der Behandlung konnte jedoch nicht festgestellt werden.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.

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