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Bioestrovet Swine
ATC-Code
Tierarten
Schwein (Sau und Jungsau)
Diagnosen
Geburtseinleitung ein oder zwei Tage vor dem voraussichtlichen Abferkeltermin.
Wartezeit
Essbare Gewebe: 1 Tag.
Dosierung und Art der Anwendung
Zur intramuskulären Anwendung.
Tief intramuskulär mit einer Nadel von mindestens 4 - 5 cm Länge injizieren.
Eine Einzeldosis von 0,175 mg Cloprostenol (als Cloprostenol-Natrium) pro Tier (entspricht 2 ml des Tierarzneimittels) verabreichen.
Der Verschlussstopfen kann bis zu 10-mal mit einer 21G-Kanüle (oder feiner) durchstochen werden. Bei der Behandlung mehrerer Tiere in einem Durchgang sollte eine im Stopfen der Durchstechflasche eingesetzte Entnahmekanüle verwendet werden, um ein zu häufiges Durchstechen des Stopfens zu vermeiden. Die Entnahmekanüle sollte nach der Behandlung entfernt werden.
Nebenwirkungen
Schwein (Sau und Jungsau):
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Tiere): |
Infektion der Injektionsstelle1 |
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Erythem2, Pruritus2 Dyspnoe2, Hyperpnoe2 Ataxie2, Muskelspasmus2 (abdominal) Lautäußerung2, Nestbauverhalten2, Unruhe3 Häufiger Harnabsatz3, Diarrhoe3, unkontrollierter Kotabsatz2, Hypersalivation2 Nachgeburtsverhaltung4, Metritis4, Dystokie4, Totgeburt4 |
1 Eine anaerobe Infektion kann auftreten, wenn anaerobe Bakterien in die Injektionsstelle gelangen, insbesondere nach intramuskulärer Injektion. Diese Infektion kann sich generalisieren. Sorgfältige aseptische Techniken sollten angewendet werden, um die Wahrscheinlichkeit dieser Infektionen zu verringern.
2 Vorübergehend.
3 Kann innerhalb von 15 Minuten nach der Injektion auftreten und verschwindet in der Regel nach einer Stunde.
4 Bei Anwendung zur Einleitung der Geburt und je nach Zeitpunkt der Behandlung im Verhältnis zum
Konzeptionsdatum kann, wie bei jeder exogenen Verbindung, die Häufigkeit einer Nachgeburtsverhaltung, einer Metritis, einer Dystokie und einer Totgeburt erhöht sein.
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Nebenwirkungen sollten vorzugsweise über einen Tierarzt an den Zulassungsinhaber oder an die zuständige nationale Behörde über das nationale Meldesystem gemeldet werden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
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