Syncroprost

1 x 20 ml
Injektionslösung
IM

Tierarten

Rind (Kuh und Färse), Pferd (Stute), Schwein (Sau und Jungsau) und Ziege (weiblich)

Indikationen

Rind (Kuh und Färse)

- Auslösung der Luteolyse mit nachfolgender Brunst und Ovulation bei Anwendung in zyklischen Kühen während des Diöstrus

- Brunstsynchronisation (innerhalb von 2 bis 5 Tagen) bei zeitgleicher Behandlung einer Gruppe zyklischer Kühe

- Behandlung von suböstrischen Tieren (Stillbrunst) und solchen mit Gebärmuttererkrankungen bei funktionellem oder persistierendem Corpus luteum (Endometritis, Pyometra)

- Behandlung von Follikel-Lutein-Zysten

- Aborteinleitung bis zum 150. Trächtigkeitstag

- Austreibung mumifizierter Feten

- Geburtseinleitung

Pferd (Stute)

- Auslösung der Luteolyse bei Stuten mit funktionellem Corpus luteum

- Auslösung des Östruszyklus während der Zuchtsaison

Schwein (Sau und Jungsau)

- Auslösung der Luteolyse und Geburtseinleitung nach dem 114. Trächtigkeitstag

Ziege (weiblich)

- Brunstsynchronisation

Wartezeit

Rind, Ziege, Pferd

Essbare Gewebe: 1 Tag

Milch: Null Tage

Schwein

Essbare Gewebe: 1 Tag

Dosierung und Art der Anwendung

Zur intramuskulären Anwendung.

Rind:

0,500 mg Cloprostenol/Tier entsprechend 2 ml des Tierarzneimittels pro Tier.

Brunstsynchronisation

Eine Dosis des Tierarzneimittels zweimal im Abstand von 11 - 14 Tagen verabreichen.

Behandlung von suböstrischen Tieren (Stillbrunst) und solchen mit Gebärmuttererkrankungen bei funktionellem oder persistierendem Corpus luteum (Endometritis, Pyometra)

Eine Dosis des Tierarzneimittels vorzugsweise vor dem 60. Tag postpartal verabreichen. Bei Bedarf die Behandlung spätestens nach 10 - 11 Tagen wiederholen.

Aborteinleitung

Eine Dosis des Tierarzneimittels bis zum 150. Tag nach der Besamung verabreichen.

Geburtseinleitung

Eine Dosis des Tierarzneimittels innerhalb von 10 Tagen vor dem erwarteten Geburtstermin verabreichen.

Pferd:

Ponys: 0,125 - 0,250 mg Cloprostenol/Tier entsprechend 0,5 - 1 ml des Tierarzneimittels pro Tier.

Leichte Pferde: 0,25 mg Cloprostenol/Tier entsprechend 1 ml des Tierarzneimittels pro Tier.

Schwere Pferde: 0,500 mg Cloprostenol/Tier entsprechend 2 ml des Tierarzneimittels pro Tier.

Bei fehlenden Anzeichen einer Rosse kann die Behandlung 14 Tage nach der ersten Injektion wiederholt werden.

Schwein:

0,175 mg Cloprostenol/Tier entsprechend 0,7 ml des Tierarzneimittels pro Tier, vorzugsweise mit einer mindestens 4 cm langen Nadel.

Die Verabreichung einer Einzeldosis am Ende der Trächtigkeit ein oder zwei Tage vor dem erwarteten Geburtstermin führt zur Luteolyse und innerhalb von 36 Stunden nach der Behandlung zum Abferkeln.

Ziege:

0,100 bis 0,200 mg Cloprostenol/Tier entsprechend 0,4 bis 0,8 ml des Tierarzneimittels pro Tier. Eine Dosis des Tierarzneimittels verabreichen. Bei fehlenden Anzeichen einer Brunst kann die Behandlung 9-10 Tage nach der ersten Injektion wiederholt werden.

Der Gummistopfen kann unbedenklich bis zu 10 Mal durchstochen werden. Anderenfalls wird die Verwendung von Mehrfachdosenspritzen empfohlen.

Nebenwirkungen

Pferd (Stute):

Sehr selten

(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte):

Anaphylaktische Reaktion1

Unbestimmte Häufigkeit

(kann auf Basis der verfügbaren

Daten nicht geschätzt werden)

Vermehrtes Schwitzen2

Muskeltremor2, Koordinationsstörung weiche Fäzes, abdominale Beschwerden

Erhöhte Herzfrequenz

Erhöhte Atemfrequenz

Hinlegen

Infektion an der Injektionsstelle4

1 kann lebensbedrohlich sein und erfordert sofortige medizinische Behandlung

2 tritt vorübergehend auf und verschwindet ohne Behandlung

3 kann kurz nach der Behandlung auftreten

4 Das Auftreten von bakteriellen Infektionen ist wahrscheinlich, wenn anaerobe Bakterien in das Gewebe der Injektionsstelle eindringen. Typische lokale Reaktionen aufgrund einer anaeroben Infektion sind Schwellungen und Krepitationen an der Injektionsstelle.

Rind (Kuh und Färse):

Sehr selten

(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte):

Anaphylaktische Reaktion1

Unbestimmte Häufigkeit

(kann auf Basis der verfügbaren

Daten nicht geschätzt werden)

Nachgeburtsverhaltung2

Infektion an der Injektionsstelle3

1 kann lebensbedrohlich sein und erfordert sofortige medizinische Behandlung

2 Bei Anwendung bei Kühen zur Geburtseinleitung und abhängig von dem Zeitpunkt der Behandlung relativ zum Konzeptionsdatum kann die Inzidenz von Nachgeburtsverhaltung erhöht sein 3 Das Auftreten von bakteriellen Infektionen ist wahrscheinlich, wenn anaerobe Bakterien in das Gewebe der Injektionsstelle eindringen. Typische lokale Reaktionen aufgrund einer anaeroben Infektion sind Schwellungen und Krepitationen an der Injektionsstelle.

Ziege (weiblich):

Sehr selten

(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte):

Anaphylaktische Reaktion1

Unbestimmte Häufigkeit

(kann auf Basis der verfügbaren

Daten nicht geschätzt werden):

Infektion an der Injektionsstelle2

1 kann lebensbedrohlich sein und erfordert sofortige medizinische Behandlung

2 Das Auftreten von bakteriellen Infektionen ist wahrscheinlich, wenn anaerobe Bakterien in das

Gewebe der Injektionsstelle eindringen. Typische lokale Reaktionen aufgrund einer anaeroben Infektion sind Schwellungen und Krepitationen an der Injektionsstelle.3

Schwein (Sau und Jungsau):

Sehr selten

(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte):

Anaphylaktische Reaktion1

Unbestimmte Häufigkeit

(kann auf Basis der verfügbaren

Daten nicht geschätzt werden):

Infektion an der Injektionsstelle2

1 kann lebensbedrohlich sein und erfordert sofortige medizinische Behandlung

2 Das Auftreten von bakteriellen Infektionen ist wahrscheinlich, wenn anaerobe Bakterien in das Gewebe der Injektionsstelle eindringen. Typische lokale Reaktionen aufgrund einer anaeroben Infektion sind Schwellungen und Krepitationen an der Injektionsstelle.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und

Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet- uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.

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