Dophasin
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Rind, Schaf, Ziege, Schwein
Indikationen
Rind (adult)
- Zur Behandlung von Atemwegsinfektionen, Metritis, verursacht durch grampositive Mikroorganismen, Mastitis, verursacht durch Streptococcus spp. und Staphylococcus spp. und interdigitale Nekrobazillose d. h. Panaritium oder Klauenfäule.
Kalb:
- Zur Behandlung von Atemwegsinfektionen und Nekrobazillose.
Schaf und Ziege:
- Zur Behandlung von Atemwegsinfektionen, Metritis, verursacht durch grampositive
Mikroorganismen, Mastitis, verursacht durch grampositive Mikroorganismen und Mycoplasma spp.
Schwein:
- Zur Behandlung von enzootischer Pneumonie, hämorrhagischer Enteritis, Rotlauf und Metritis.
- Zur Behandlung von Arthritis verursacht durch Mycoplasma und Staphylococcus spp. Informationen zur Schweinedysenterie, siehe Abschnitt 3.4.
Wartezeit
Rinder:
Essbare Gewebe: 28 Tage Milch: 108 Stunden
Schafe und Ziegen:
Essbare Gewebe: 42 Tage
Milch: 108 Stunden
Schweine:
Essbare Gewebe: 16 Tage
Dosierung und Art der Anwendung
Schaf, Ziege und Schwein: intramuskuläre Anwendung Rinder: intramuskuläre und intravenöse Anwendung
Rind: 5 000 – 10 000 I.E. Tylosin pro kg Körpergewicht pro Tag über 3 Tage (entsprechend 2,5 bis 5 ml Injektionslösung pro 100 kg Körpergewicht). Das maximale Volumen pro Injektionsstelle sollte 15 ml nicht überschreiten. Intravenöse Injektionen sollten langsam verabreicht werden.
Schaf und Ziege: 10 000 I.E. Tylosin pro kg Körpergewicht pro Tag über 3 Tage (entsprechend 5 ml Injektionslösung pro 100 kg Körpergewicht).
Bei Schafen über 50 kg Körpergewicht sollte die Injektion auf 2 Injektionsstellen aufgeteilt werden. Das maximale Volumen pro Injektionsstelle sollte 2,5 ml nicht überschreiten.
Schwein: 5 000 – 10 000 I.E. Tylosin pro kg Körpergewicht pro Tag über 3 Tage (entsprechend 2,5 bis 5 ml Injektionslösung pro 100 kg Körpergewicht). Das maximale Volumen pro Injektionsstelle sollte 5 ml nicht überschreiten.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich bestimmt werden.
Die Verschlussstopfen sollten nicht mehr als 20-mal durchstochen werden. Um zu häufiges Durchstechen des Stopfens zu verhindern, sollte ein geeignetes Mehrfachdosierungsgerät verwendet werden.
Nebenwirkungen
Rind:
Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): | Entzündung an der Injektionsstelle1 Nekrose an der Injektionsstelle1 Hämorrhagie an der Injektionsstelle1 |
Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): | Allergische Reaktion, anaphylaktischer Schock Tod Schwellung der Vulva |
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden): | Tachycardie Tachypnoe |
1 Kann bis zu 21 Tage nach der Anwendung anhalten.
Schwein:
Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): | Entzündung an der Injektionsstelle1 Nekrose an der Injektionsstelle1 Hämorrhagie an der Injektionsstelle1 |
Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): | Allergische Reaktion, anaphylaktischer Schock Tod Schwellung der Vulva, Rektalödem, Rektalprolaps Durchfall Erythem, generalisierter Juckreiz Vaginitis Aggression |
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden):: | Tachycardie Tachypnoe |
1 Kann bis zu 21 Tage nach der Anwendung anhalten.
Schaf und Ziege:
Keine bekannt.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter zu senden. Die entsprechenden
Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
Literaturhinweis

STATUS | Im Handel verfügbar |
---|