Dexdomitor
ATC-Code
Tierarten
Diagnosen
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Dieses Arzneimittel ist vorgesehen zur:
- Hund: Zur intravenösen oder intramuskulären Injektion - Katze: Zur intravenösen (CRI) oder intramuskulären Injektion Dieses Arzneimittel ist nicht zur mehrmaligen Anwendung bestimmt.
Dexdomitor, Butorphanol und/oder Ketamin können in der derselben Spritze gemeinsamverwendet werden, da sie sich als kompatible Arzneimittel erwiesen haben.
Wenn das Produkt als Infusion mit konstanter Rate (CRI) verwendet werden soll, muss es vor der Verabreichung mit einer Natriumchloridlösung 9 mg/ml NaCl (0,9 %) oder einer Ringer-Laktat-Lösung verdünnt werden. Die verdünnte intravenöse Infusion sollte mit einer Spritzenpumpe oder einer Infusionspumpe verabreicht werden.
Es wird empfohlen, die Infusion mit konstanter Rate (CRI) über eine separate Spritzenpumpe oder eine eigene Infusionsleitung parallel zu den Erhaltungsflüssigkeiten zu verabreichen. Die Erhaltungsflüssigkeitsrate sollte entsprechend der CRI-Flüssigkeitsrate angepasst werden, um das gewählte Gesamtverabreichungsvolumen beizubehalten und eine Überhydration zu vermeiden, auch im Falle einer möglichen Anpassung oder Unterbrechung der CRI-Flüssigkeitsrate.
Eine exakte Verdünnung ist essenziell, da nur geringe Wirkstoffmengen verwendet werden. Es sollten entsprechend graduierte Spritzen verwendet werden.
Dosierung: Empfohlen werden die folgenden Dosierungen:
HUNDE:
Die Dosierungfür Dexmedetomidin richtet sich nach der Größe der Körperoberfläche.
Intravenös: bis 375 Mikrogramm/m2 Körperoberfläche.
Intramuskulär: bis 500 Mikrogramm/m2 Körperoberfläche.
Bei der begleitenden Verabreichung mit Butorphanol (0,1 mg/kg) zur tiefen Sedierung und Analgesie beträgt die intramuskuläre Dosis von Dexmedetomidin 300 Mikrogramm/m2 Körperoberfläche. Die Dosis für die Prämedikation mit Dexmedetomidin beträgt 125-375 Mikrogramm/m2 Körperoberfläche, verabreicht 20 Minuten vor der Einleitung für Eingriffe, die eine Narkose erfordern. Die Dosierung muss der Art der Operation, der Länge des Eingriffs und dem Temperament des Patienten angepasst werden.
Die gleichzeitige Gabe von Dexmedetomidin und Butorphanol führt bei Hunden nach spätestens 15 Minuten zu Anzeicheneiner Sedierungund Analgesie. Die maximale Sedation und Analgesie treten 30Minuten nach Verabreichung ein. Die Sedation hält mindestens 120 Minuten nach Verabreichung an, die Analgesie mindestens 90 Minuten. Eine spontane Erholung tritt innerhalb von 3 Stunden ein.
Eine Prämedikation mit Dexmedetomidin verringert die Dosierung des zur Narkoseeinleitung verwendeten
Arzneimittels signifikant und reduziert den Bedarf an für die Aufrechterhaltung der Narkose benötigten Inhalationsnarkotika. In einer klinischen Studie wurde der Bedarf an Propofol und Thiopental um 30 % bzw. 60 % verringert. Alle für die Einleitung oder die Aufrechterhaltung der Narkose verwendeten Anästhetika sollten bis zur gewünschten Wirkung verabreicht werden. In einer klinischen Studie hat Dexmedetomidin zu einer postoperativen Analgesie für 0,5 - 4 Stunden beigetragen. Die Dauer hängt jedoch von einer Vielzahl von Variablen ab und eine weitere Analgesie sollte von einer klinischen Beurteilung abhängig gemacht werden.
Die DosierungentsprechenddemKörpergewicht ist denfolgendenTabellenzu entnehmen. Die Verwendung einer entsprechend graduierten Spritze wird empfohlen, um bei der Verabreichung kleiner Mengen eine genaue Dosierung zu gewährleisten.
|
Hunde Gewicht |
Dexmedetomidin 125Mikrogramm/m2 |
Dexmedetomidin 375 Mikrogramm/m2 |
Dexmedetomidin 500Mikrogramm/m2 |
||||||
|
(kg) |
(mcg/kg) |
(ml) |
(mcg/kg) |
(ml) |
(mcg/kg) |
(ml) |
|||
|
2-3 |
9,4 |
0,04 |
28,1 |
0,12 |
40 |
0,15 |
|||
|
3-4 |
8,3 |
0,05 |
25 |
0,17 |
35 |
0,2 |
|||
|
4-5 |
7,7 |
0,07 |
23 |
0,2 |
30 |
0,3 |
|||
|
5-10 |
6,5 |
0,1 |
19,6 |
0,29 |
25 |
0,4 |
|||
|
10-13 |
5,6 |
0,13 |
16,8 |
0,38 |
23 |
0,5 |
|||
|
13-15 |
5,2 |
0,15 |
15,7 |
0,44 |
21 |
0,6 |
|||
|
15-20 |
4,9 |
0,17 |
14,6 |
0,51 |
20 |
0,7 |
|||
|
20-25 |
4,5 |
0,2 |
13,4 |
0,6 |
18 |
0,8 |
|||
|
25-30 |
4,2 |
0,23 |
12,6 |
0,69 |
17 |
0,9 |
|||
|
30-33 |
4 |
0,25 |
12 |
0,75 |
16 |
1,0 |
|||
|
33-37 |
3,9 |
0,27 |
11,6 |
0,81 |
15 |
1,1 |
|||
|
37-45 |
3,7 |
0,3 |
11 |
0,9 |
14,5 |
1,2 |
|||
|
45-50 |
3,5 |
0,33 |
10,5 |
0,99 |
14 |
1,3 |
|||
|
50-55 |
3,4 |
0,35 |
10,1 |
1,06 |
13,5 |
1,4 |
|||
|
55-60 |
3,3 |
0,38 |
9,8 |
1,13 |
13 |
1,5 |
|||
|
60-65 |
3,2 |
0,4 |
9,5 |
1,19 |
12,8 |
1,6 |
|||
|
65-70 |
3,1 |
0,42 |
9,3 |
1,26 |
12,5 |
1,7 |
|||
|
70-80 |
3 |
0,45 |
9 |
1,35 |
12,3 |
1,8 |
|||
|
>80 |
2,9 |
0,47 |
8,7 |
1,42 |
12 |
1,9 |
|||
|
Zur tiefen Sedierung und Analgesie mit Butorphanol |
|||||||||
|
Hunde Gewicht |
Dexmedetomidin 300 Mikrogramm/m2 intramuskulär |
||||||||
|
(kg) |
(mcg/kg) |
(ml) |
|||||||
|
2-3 |
24 |
0,12 |
|||||||
|
3-4 |
23 |
0,16 |
|||||||
|
4-5 |
22,2 |
0,2 |
|||||||
|
5-10 |
16,7 |
0,25 |
|||||||
|
10-13 |
13 |
0,3 |
|||||||
|
13-15 |
12,5 |
0,35 |
|||||||
|
15-20 |
11,4 |
0,4 |
|||||||
|
20-25 |
11,1 |
0,5 |
|||||||
|
25-30 |
10 |
0,55 |
|||||||
|
30-33 |
9,5 |
0,6 |
|||||||
|
33-37 |
9,3 |
0,65 |
|||||||
|
37-45 |
8,5 |
0,7 |
|||||||
|
45-50 |
8,4 |
0,8 |
|||||||
|
50-55 |
8,1 |
0,85 |
|||||||
|
55-60 |
7,8 |
0,9 |
|||||||
|
60-65 |
7,6 |
0,95 |
|||||||
|
65-70 |
7,4 |
1 |
|||||||
|
70-80 |
7,3 |
1,1 |
|||||||
|
>80 |
7 |
1,2 |
|||||||
Infusion mit konstanter Rate
Bei Verabreichung als Infusion mit konstanter Rate (CRI) unter Inhalationsnarkose beträgt die Dosis 0,5–1 Mikrogramm/kg/h, i.v. als Initialdosis gefolgt von 0,5–1 Mikrogramm/kg i.v. über einen Zeitraum von 10 Minuten.
Wenn Hunde mit Dexmedetomidin prämediziert werden, ist keine Initialdosis erforderlich.
Die Infusion von Dexmedetomidin bei Hunden unter Inhalationsnarkose reduziert die zur Aufrechterhaltung der Narkose erforderlichen Medikamentendosis um etwa 30 %.
Die Dosis vom Inhalationsnarkotikum muss der Wirkung entsprechend titriert werden. Die Dosis anderer gleichzeitig verabreichter Analgetika muss möglicherweise je nach Eingriff und klinischer Beurteilung angepasst werden.
Kleine Hunde: Stellen Sie eine Konzentration von 1 Mikrogramm/ml her.
1. Für eine 50- oder 60-ml-Spritze 0,1 ml Dexmedetomidin (0,5 mg/ml) mit 49,9 ml Natriumchloridlösung 9mg/ml (0,9%) oder Ringer-Laktat-Lösung mischen, sodass sich ein Endvolumen von 50 ml ergibt.
2. Bei einer 100-ml-Natriumchloridflasche ersetzen Sie 0,2 ml Natriumchloridlösung durch 0,2 ml Dexmedetomidin (0,5 mg/ml).
Verabreichen Sie 0,5 ml/kg/h dieser Verdünnung für eine Dosierung von 0,5 Mikrogramm/kg/h oder 1 ml/kg/h für eine Dosierung von 1 Mikrogramm/kg/h.
Größere Hunde: Stellen Sie eine Konzentration von 5 Mikrogramm/ml her.
1. Für eine 50- oder 60-ml-Spritze 0,5 ml Dexmedetomidin (0,5 mg/ml) mit 49,5 ml Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9 %) Lösung oder Ringer-Laktat-Lösung mischen.
2. Bei einer 100-ml-Natriumchloridflasche 1 ml Natriumchloridlösung durch 1 ml Dexmedetomidin (0,5 mg/ml) ersetzen.
Verabreichen Sie 0,1 ml/kg/h dieser Verdünnung für eine Dosierung von 0,5 Mikrogramm/kg/h oder 0,2 ml/kg/h für eine Dosierung von 1 Mikrogramm/kg/h.
KATZEN:
Die Dosierung für Katzen beträgt bei nicht invasiven, leicht bis mäßig schmerzhaften Eingriffen und
Untersuchungen, die eine Ruhigstellung, Sedierung und Analgesie erfordern, 40 Mikrogramm Dexmedetomidinhydrochlorid/kgKörpergewicht,was einemDosisvolumen von0,08 ml Dexdomitor/kg KGW entspricht.
Wenn Dexmedetomidin als Prämedikation eingesetzt wird, wird die gleiche Dosis gegeben. Eine
Prämedikation mit Dexmedetomidin verringert die Dosierung des zur Narkoseeinleitung verwendeten
Arzneimittels signifikant und reduziert den Bedarf an für die Aufrechterhaltung der Narkose benötigten Inhalationsnarkotika. In einer klinischen Studie wurdeder Bedarf an Propofol um50 % verringert. Alle für die Einleitung oder die Aufrechterhaltung der Narkose verwendeten Arzneimittel sollten bis zur gewünschten Wirkung verabreicht werden.
Die Narkose kann10 Minuten nach der PrämedikationdurchintramuskuläreGabe einer Zieldosis von 5 mg Ketamin/kg Körpergewicht oder durch intravenöse Gabe von Propofol nach Wirkung dosiert, eingeleitet werden. Die Dosierung für Katzen wird in der folgenden Tabelle dargestellt:
|
Katzen Gewicht |
Dexmedetomidin 40 Mikrogramm/kg intramuskulär |
|
|
(kg) |
(mcg/kg) |
(ml) |
|
1-2 |
40 |
0,1 |
|
2-3 |
40 |
0,2 |
|
3-4 |
40 |
0,3 |
|
4-6 |
40 |
0,4 |
|
6-7 |
40 |
0,5 |
|
7-8 |
40 |
0,6 |
|
8-10 |
40 |
0,7 |
Die erwartete sedierende und analgetische Wirkung tritt innerhalb von 15 Minuten nach der Verabreichung ein und hält bis zu 60 Minuten nach der Verabreichung an. Die Sedierung kann mit Atipamezol aufgehoben werden. Atipamezol sollte nicht vor Ablauf von 30 Minuten nach der Gabe von Ketamin verabreicht werden.
Infusion mit konstanter Rate
Bei Verabreichung als CRI unter Inhalationsanästhesie beträgt die Dosis 0,5–3 Mikrogramm/kg/h, intravenös, beginnend mit einer Anfangsdosis von 0,5–1 Mikrogramm/kg, intravenös über 10 Minuten verabreicht.
Wenn Katzen mit Dexmedetomidin prämediziert werden, ist keine Anfangsdosis erforderlich. Die Infusion von Dexmedetomidin bei Katzen unter Inhalationsnarkose reduziert die zur Aufrechterhaltung der Narkose erforderlichen Medikamentendosis. Die Dosis vom Inhalationsnarkotikum muss entsprechend der Wirkung titriert werden. Die Dosis anderer gleichzeitig verabreichter Analgetika muss möglicherweise je nach Eingriff und klinischer Beurteilung angepasst werden.
Katzen: Stellen Sie eine Konzentration von 1 Mikrogramm/ml her.
1. Mischen Sie für eine 50- oder 60-ml-Spritze 0,1 ml Dexmedetomidin (0,5 mg/ml) mit 49,9 ml Natriumchloridlösung 9 mg/ml (0,9 %) oder Ringer-Laktat-Lösung, sodass ein Endvolumen von 50 ml entsteht.
2. Bei einer 100-ml-Flasche Natriumchlorid ersetzen Sie 0,2 ml Natriumchloridlösung durch 0,2 ml Dexmedetomidin (0,5 mg/ml).
Verabreichen Sie 0,5 ml/kg/h dieser Verdünnung für eine Dosierung von 0,5 Mikrogramm/kg/h oder 1 ml/kg/h für eine Dosierung von 1 Mikrogramm/kg/h. Für höhere CRI-Raten (2–3 Mikrogramm/kg/h) kann eine stärkere Verdünnung (z. B. 3 Mikrogramm/ml) hergestellt werden, um die Infusionsraten unter den typischen Erhaltungsflüssigkeitsraten zu halten.
Nebenwirkungen
Hund
Einmalige Gabe, kombiniert mit Butorphanol oder genutzt als Prämedikation
|
Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): |
Bradykardie Zyanotische Schleimhäute2 Blasse Schleimhäute2 |
|
Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): |
Arrhythmie1 |
|
Selten (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Tiere): |
Lungenödem |
|
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden): |
Exzitation1 AV-Block1 Hoher Blutdruck3 Niedriger Blutdruck3 Vorzeitige ventrikuläre Kontraktionen1 Supraventrikuläre und nodale Arrhythmien1 Hypersalivation1 Würgen1 Erbrechen4 Hornhauttrübung Muskelzittern Verlängerte Sedierung1 Bradypnoe1,5 Verminderte Pulsoxygenierung1 Verminderte Atemfrequenz Unregelmäßige Atmung1 Tachypnoe1,5 Erythem1 Verringerte Körpertemperatur Urinieren1 |
1Wenn Dexmedetomidin und Butorphanol gemeinsam angewendet werden.
2Aufgrund der peripheren Vasokonstriktion und der dadurch bedingten mangelhaften venösen Durchblutung bei normaler arterieller Sauerstoffversorgung.
3Der Blutdruck steigt zunächst an und fällt dann auf normale bis subnormale Werte.
4Kann 5-10 Minuten nach der Injektion auftreten. Einige Hunde erbrechen möglicherweise auch zum Zeitpunkt des Aufwachens.
5Wenn Dexmedetomidin als Prämedikation eingesetzt wird.
Wenn Dexmedetomidin und Butorphanol bei Hunden gemeinsam angewendet werden, wurde über Brady- und
Tachyarrhythmien berichtet. Diese können als Begleiterscheinungen eine profunde Sinusbradykardie, AVBlocks ersten und zweiten Grades, Sinusarrest oder -pausen sowie atriale, supraventrikuläre oder ventrikuläre Extrasystolen mit sich bringen.
Wenn Dexmedetomidin als Prämedikation eingesetzt wird, wurde über Brady- und Tachyarrhythmie einschließlich profunder Sinusbradykardie, AV- Block ersten und zweiten Grades und Sinusarrest berichtet. In seltenen Fällen können supraventrikuläre oder ventrikuläre Extrasystolen, Sinuspausen und AV-Blocks dritten Grades beobachtet werden.
Infusion mit konstanter Rate
|
Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): |
Arrhythmie 1 Bradykardie AV-Block2 Erbrechen |
|
Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): |
Niedriger Blutdruck |
1Sinusarrhythmie
2AV-Blöcke I. und II. Grades
Katze
Einmalige Gabe, genutzt als Prämedikation
|
Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): |
Arrhythmie1 Bradykardie AV-Block2 Erbrechen3 Blasse Schleimhäute4 Zyanotische Schleimhäute4 |
|
Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): |
Supraventrikuläre und nodale Arrhythmie1 Würgen1 Verminderte Pulsoxygenierung2 Hypothermie2 |
|
Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): |
Apnoe2 |
|
Selten (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Tiere): |
Lungenödem |
|
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden): |
Extrasystolen2 Hoher Blutdruck5 Niedriger Blutdruck5 Hornhauttrübung Muskelzittern Bradypnoe2 Verminderte Atemfrequenz Hypoventilation2 Unregelmäßige Atmung2 Erregung2 |
1Wenn Dexmedetomidin als Prämedikation eingesetzt wird.
2Wenn Dexmedetomidin und Ketamin nacheinander angewendet werden.
3Kann 5-10 Minuten nach der Injektion auftreten. Einige Katzen erbrechen möglicherweise auch zum Zeitpunkt des Aufwachens.
4Aufgrund der peripheren Vasokonstriktion und der dadurch mangelhaften venösen Durchblutung bei normaler arterieller Sauerstoffversorgung.
5Der Blutdruck steigt zunächst an und fällt dann auf normale bis subnormale Werte.
Die intramuskuläre Verabreichung einer Dosis von 40 Mikrogramm/kg (gefolgt von Ketamin oder Propofol) führt häufig zu Bradykardie und Sinusarrhythmie, gelegentlich zum AV-Block ersten Grades und selten zu supraventrikulären Extrasystolen, atrialem Bigeminus, Sinuspausen, AV-Blocks zweiten Grades oder Extrasystolen/Ersatzrhythmen.
Infusion mit konstanter Rate:
|
Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): |
Bradykardie AV-Block1 Hoher Blutdruck Niedriger Blutdruck Verminderte Pulsoxygenierung Hypersalivation Erbrechen Muskelzuckungen Unruhe Verlängerte Rekonvaleszenz Lautäußerungen |
1AV-Block II. Grades
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter oder die zuständige nationale Behörde zu senden.
Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage