Mirataz
ATC-Code
Tierarten
Katze.
Diagnosen
Zur Gewichtszunahme bei Katzen mit Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust infolge chronischer Erkrankungen (siehe Abschnitt 4.2).
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Transdermale Anwendung.
Das Tierarzneimittel wird 14 Tage lang einmal täglich in der Dosierung von 0,1 g Salbe/Katze (2 mg Mirtazapin/Katze) topisch auf die innere Ohrmuschel (Innenfläche des Ohrs) aufgetragen. Dies entspricht einem 3,8 cm langen Salbenstreifen (siehe nachstehend).
Zur täglichen Anwendung zwischen dem linken und dem rechten Ohr wechseln. Falls gewünscht, kann die Innenfläche des Ohrs der Katze unmittelbar vor der nächsten geplanten Dosis mit einem trockenen Papiertuch oder Tuch abgewischt werden. Bei Auslassen einer Dosis ist das
Tierarzneimittel am folgenden Tag anzuwenden und die tägliche Dosierung wiederaufzunehmen.
Die empfohlene Fixdosis wurde bei Katzen mit einem Gewicht zwischen 2,1 kg und 7,0 kg getestet.
Anwendung des Tierarzneimittels:
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Schritt 1: Undurchlässige Handschuhe anziehen.
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Schritt 2: Die Tubenkappe zum Öffnen herunterdrücken und gegen den Uhrzeigersinn drehen.
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Schritt 3: Vorsichtig gleichmäßigen Druck auf die Tube ausüben und mithilfe der abgemessenen Linie auf dem Karton/der Flasche oder in dieser Beilage als Richtschnur einen 3,8 cm langen Streifen Salbe auf den Zeigefinger herausdrücken. |
Schritt 4: Mit dem Finger die Salbe vorsichtig innen in das Ohr der Katze (Ohrmuschel) reiben und gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen. Bei Hautkontakt mit Wasser und Seife abwaschen.
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Die folgende Linie gibt die entsprechende Länge der aufzutragenden Salbe wieder:
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Nebenwirkungen
Katze:
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Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere): |
Reaktion an der Applikationsstellea (Erythem, Verkrustung/Schorf, Rückstände, Hautschuppen/trockene Haut, schuppende Haut, Dermatitis oder Reizung, Alopezie und Juckreiz) Verhaltensstörunga,b (Lautäußerung, Hyperaktivität, aufmerksamkeitssuchendes Verhalten, Aggression) Kopfschüttelna Desorientierter Zustanda,b, Ataxiea,b Lethargiea,b Schwächea,b |
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Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): |
Erbrechena,b Polyuriea (in Verbindung mit einer verringerten Urinkonzentration) Erhöhter Harnstoffstickstoffgehalt im Blut (BUN)a Dehydratationa,b |
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Selten (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Tiere): |
Überempfindlichkeitsreaktionc Hypersalivationd Tremord |
a Klingt am Ende des Behandlungszeitraums ohne spezifische Behandlung ab.
b Abhängig von der Schwere kann die Anwendung des Tierarzneimittels gemäß der Nutzen-Risiko-Bewertung durch den Tierarzt entsprechend beendet werden.
c Die Behandlung sollte sofort beendet werden.
d Bei oraler Aufnahme, zusätzlich zu den oben genannten Wirkungen (mit Ausnahme lokaler Reaktionen).
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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