Kaliumbromid

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Kaliumbromid ist ein Antikonvulsivum, das zur Behandlung von Epilepsie bei Tieren eingesetzt wird. Es wird häufig zur Langzeitbehandlung bei Hunden und gelegentlich bei Katzen verwendet. Kaliumbromid wird als Monotherapie oder in Kombination mit anderen Antikonvulsiva wie Phenobarbital eingesetzt, um Anfälle zu kontrollieren und die Häufigkeit epileptischer Episoden zu reduzieren. Mehr lesen

Kaliumbromid ist ein Antikonvulsivum, das zur Behandlung von Epilepsie bei Tieren eingesetzt wird. Es wird häufig zur Langzeitbehandlung bei Hunden und gelegentlich bei Katzen verwendet. Kaliumbromid wird als Monotherapie oder in Kombination mit anderen Antikonvulsiva wie Phenobarbital eingesetzt, um Anfälle zu kontrollieren und die Häufigkeit epileptischer Episoden zu reduzieren.

Wesentliche Erkenntnisse

  • Hyperpolarisierung von Neuronen: Kaliumbromid erhöht die Bewegung von Bromidionen durch Zellmembranen. Bromidionen ersetzen Chloridionen in Nervenzellen, was zu einer Hyperpolarisierung und reduzierter neuronaler Erregbarkeit führt.
  • Lange Halbwertszeit: Das Wirkstof hat eine lange Halbwertszeit, wodurch stabile Blutkonzentrationen gewährleistet werden. Die volle Wirkung kann jedoch erst nach mehreren Wochen eintreten.
  • Kaliumbromid ist im Allgemeinen gut verträglich, kann jedoch Nebenwirkungen wie Sedierung, Ataxie und in seltenen Fällen gastrointestinale Symptome verursachen. Eine sorgfältige Dosisanpassung ist entscheidend, um das Risiko einer Toxizität zu minimieren.
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