Nafpenzal T
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Rind (Kuh, trockenstehend)
Diagnosen
Bei Milchkühen zur Behandlung von durch Streptokokken und Staphylokokken verursachte subklinische Euterentzündungen zum Zeitpunkt des Trockenstellens. Zur präventiven Behandlung von
durch penicillinasebildende Staphylokokken und Actinomyces pyogenes verursachte Euterentzündungen während der Trockenstehzeit.
Wartezeit
Rinder: essbare Gewebe: 17 Tage Milch:
- von Tieren, die früher als 35 Tage vor dem Eintritt der Geburt behandelt wurden: 5 Tage
- von Tieren, die innerhalb von 35 Tagen vor dem Eintritt der Geburt behandelt wurden: 40 Tage
Dosierung und Art der Anwendung
Zur intramammären Anwendung.
300 mg Benzylpenicillin-Procain 1 H2O, 100 mg Dihydrostreptomycin und 100 mg Nafcillin pro Euterviertel; entsprechend Gesamtinhalt eines Euterinjektors des Tierarzneimittels pro Euterviertel.
Einmalige Behandlung aller Euterviertel nach dem letzten Melken vor dem Trockenstellen.
Unmittelbar vor der Behandlung sind alle Euterviertel sorgfältig auszumelken.
Ist das Ausmelken erfolgt, werden die Zitzen mit dem beigelegten Reinigungstuch sorgfältig gereinigt und desinfiziert und einmalig der Inhalt je eines Zimmertemperatur-warmen Euterinjektors des Tierarzneimittels pro Euterviertel eingebracht. Nach der Behandlung ist das Euter nicht mehr anzumelken.
Nebenwirkungen
Rind (Kuh, trockenstehend):
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Sehr selten (< 1 Tier / 10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): : |
Allergische Hautreaktion, Anaphylaxie |
Beim Auftreten von Nebenwirkungen ist das Tier symptomatisch zu behandeln.
Gegenmaßnahmen, die im Fall einer allergischen Reaktion zu ergreifen sind: Bei Anaphylaxie: Epinephrin (Adrenalin) und Glukokortikoide i. v.
Bei allergischen Hautreaktionen: Antihistaminika und/oder Glukokortikoide.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vetuaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
EMA Kategorisierung
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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