Synulox vet. (40 kg)
ATC-Code
Tierarten
Hund.
Diagnosen
Zur Behandlung von
- Infektionen der Haut (einschließlich tiefer und oberflächlicher Pyodermien)
- Weichteilinfektionen (einschließlich Analbeutelentzündungen und Abszesse)
- Infektionen des Urogenitaltraktes
- Infektionen des Respirationstraktes
- Intestinale Infektionen
- Parodontalinfektionen zusätzlich zur mechanischen oder chirurgischen Parodontaltherapie
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Dosierung: 10 mg Amoxicillin und 2,5 mg Clavulansäure/kg Körpergewicht alle 12 Stunden.
Bei schlecht ansprechenden Infektionen des Respirationstraktes kann die Dosis auf 20 mg Amoxicillin und 5 mg Clavulansäure/kg Körpergewicht alle 12 Stunden verdoppelt und die Behandlung auf bis zu 10 Tage verlängert werden.
Dosierungshinweise:
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Körpergewicht (kg) |
Anzahl der Tabletten alle 12 Stunden (10 mg Amoxicillin und 2,5 mg Clavulansäure/kg Körpergewicht) |
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> 10 – 20 |
0,5 |
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> 20 – 40 |
1 |
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> 40 – 60 |
1,5 |
|
> 60 – 80 |
2 |
Behandlungsdauer:
In den meisten Fällen ist eine Behandlungsdauer von 5 bis 7 Tagen ausreichend.
Bei chronischen Fällen kann eine längere Behandlungsdauer erforderlich sein.
Basierend auf klinischen Studien werden folgende Behandlungsdauern empfohlen:
Chronische Hautinfektionen: 10–20 Tage.
Chronische Zystitis: 10–28 Tage.
Hinweise zur Anwendung:
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Die Tabletten können direkt in das Maul der Tiere verabreicht oder zerkleinert und mit einer kleinen Menge Futter vermischt sofort verfüttert werden.
Nebenwirkungen
Hund:
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Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere): |
Gastrointestinale Störung1 (z. B. Erbrechen, Durchfall) |
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Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere): |
Hypersalivation Anorexie1, Lethargie |
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Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Überempfindlichkeitsreaktion2 (z. B. allergische Hautreaktion, Anaphylaxie) |
1 Je nach Schwere der Nebenwirkung sollte die Behandlung abgebrochen und eine symptomatische Behandlung auf der Grundlage der Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt eingeleitet werden.
2 Kann schwerwiegend sein. Das sofortige Absetzen des Tierarzneimittels ist erforderlich.
Gegenmaßnahmen, die beim Auftreten einer allergischen Reaktion zu ergreifen sind:
- Bei Anaphylaxie: Verabreichung von Epinephrin (Adrenalin) und Glukokortikoiden.
- Bei allergischen Hautreaktionen: Verabreichung von Antihistaminika und/oder Glukokortikoiden.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden.
Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
EMA Kategorisierung
Literaturhinweis
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