Excenel

1 x 4,3 g
Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung
IM
B

Tierarten

Schwein, Rind.

Diagnosen

Atemwegserkrankungen bei Schweinen und Rindern. Dazu gehören bakterielle Primärinfektionen wie auch Sekundärinfektionen im Zusammenhang mit viralen Erkrankungen durch Ceftiofur empfindliche Keime:

Schwein:Pasteurella multocida, Actinobacillus pleuropneumoniae, Streptococcus suis.

Rind:Pasteurella haemolytica, Pasteurella multocida, Haemophilus somnus.

Akute interdigitale Nekrobazillose (Panaritium) bei Rindern, verursacht durch Ceftiofurempfindliche Keime: Fusobacterium necrophorum und Porphyromonas asaccharolytica (Bacteroides melaninogenicus).

Wartezeit

Schweine: Essbares Gewebe: 3 Tage

Rinder: Essbares Gewebe: 7 Tage

Milch: 24 Stunden

Dosierung und Art der Anwendung

Intramuskuläre Anwendung.

Aus Pulver und Lösungsmittel (Wasser für Injektionszwecke) wird die zu verabreichende Lösung rekonstituiert.

Das Pulver ist vorschriftsmäßig in 80 ml Wasser für Injektionszwecke aufzulösen.

Gebrauchsfertige Injektionslösung: klare, bräunlich-gelbe Lösung.

Atemwegserkrankungen:

Schwein:

3,0 mg Ceftiofur pro kg KGW, entsprechend 1 ml pro 16 kg. Die entsprechende Dosis wird an drei aufeinander folgenden Tagen im Abstand von 24 Stunden an eine geeignete Stelle verabreicht.

Sollte sich nach drei Tagen keine Besserung der Erkrankung gezeigt haben, ist die Diagnose neu zu stellen.

Rind:

1,0 mg Ceftiofur pro kg KGW, entsprechend 1 ml pro 50 kg. Die entsprechende Dosis wird an 3 bis 5 aufeinander folgenden Tagen im Abstand von 24 Stunden an eine geeignete Stelle verabreicht. Bei Bedarf kann die Behandlung noch 2 Tage fortgesetzt werden, d.h. insgesamt über 5 Tage.

Sollte sich nach 3 - 5 Tagen keine Besserung der Erkrankung gezeigt haben, ist die Diagnose neu zu stellen.

Akute interdigitale Nekrobazillose (Panaritium):

Rind:

1,0 mg Ceftiofur pro kg KGW, entsprechend 1 ml pro 50 kg. Die entsprechende Dosis wird an 3 aufeinander folgenden Tagen im Abstand von 24 Stunden an eine geeignete Stelle verabreicht. Sollte sich nach drei Tagen keine Besserung der Erkrankung gezeigt haben, ist die Diagnose neu zu stellen.

Nebenwirkungen

Schwein, Rind:

Sehr selten

(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte):

Reizung an der Injektionsstelle


Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden.

Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.

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