Otomax vet.
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hund.
Diagnosen
Zur Behandlung der akuten Otitis externa.
Ebenso zur Behandlung von kurzfristiger Verschlimmerung der akuten Anzeichen einer chronischen
Otitis externa bakteriellen und mykotischen Ursprungs verursacht durch Gentamicin-empfindliche Keime wie Staphylococcus intermedius und Clotrimazol-empfindliche Hefen, insbesondere Malassezia pachydermatis.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Zur Anwendung am Ohr.
Vor Gebrauch das Tierarzneimittel gut schütteln.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Bei weniger als 15 kg schweren Hunden: 4 Tropfen zweimal täglich in den Gehörgang einträufeln.
Bei Hunden mit einem Gewicht von über 15 kg: 8 Tropfen zweimal täglich in den Gehörgang einträufeln.
Die Therapiedauer beträgt 7 aufeinanderfolgende Tage.
Nach Applikation kann man den Ohrgrund kurz und sanft massieren, um eine Verteilung des Tierarzneimittels im unteren Teil des Gehörgangs sicherzustellen.
Ein Tropfen des Tierarzneimittels enthält 66,9 I.E. Gentamicin, 22,3 µg Betamethason und 223 µg Clotrimazol.
Nebenwirkungen
Hund:
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Sehr selten (< 1 Tier / 10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Erythem an der Applikationsstelle1, Papeln an der Applikationsstelle1; beeinträchtigtes Hörvermögen2,3,5, Hörverlust3,4,5, Gleichgewichtsstörung5 |
1 Diese Läsionen bilden sich zurück, wenn die Behandlung abgebrochen wird.
2 Vorübergehend.
3 Besonders bei älteren Tieren.
4 Kann in äußerst seltenen Fällen irreversibel sein.
5 Bei Hör- oder Gleichgewichtsstörungen muss die Behandlung sofort abgebrochen und der Gehörgang sorgfältig mit einer nicht ototoxischen Lösung gereinigt werden.
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vetuaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Packungsbeilage.
EMA Kategorisierung
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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