Scalibor vet. (48 cm)
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hund.
Diagnosen
Zur Verhinderung des Befalls mit Zecken (Ixodes ricinus, Rhipicephalus sanguineus) für 5 bis 6 Monate.
Zur Verhinderung des Blutsaugens durch Schmetterlingsmücken (Phlebotomus perniciosus) für die Dauer von 5 bis 6 Monaten.
Zur Verhinderung von Stichen durch adulte Mücken der Spezies Culex pipiens pipiens über einen Zeitraum von 6 Monaten.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Das 48 cm lange Halsband ist zur Anwendung bei kleinen und mittelgroßen Hunden bestimmt. Zum Befestigen am Hals.
Ein Halsband pro Hund.
Zur Anwendung auf der Haut.
Das Halsband wird aus dem versiegelten Folienbeutel entnommen und dem Hund locker um den Hals gelegt. Zwischen Halsband und Hals des Hundes sollte zwei Finger breit Platz verbleiben. Das Ende wird durch die Schnalle geführt und der überstehende Rest bis auf 5 cm abgeschnitten.

Nebenwirkungen
Hund:
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Selten (1 bis 10 Tiere/ 10.000 behandelte Tiere): |
Lokale Hautreaktionen (z.B. Pruritus/Kratzen, Erythem/Ausschlag, Haarverlust)[1] Überempfindlichkeitsreaktion1 |
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Sehr selten (< 1 Tier/ 10.000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Verhaltensveränderung (z.B. Lethargie, Überaktivität)[2] Gastrointestinale Störungen (z.B. Erbrechen, Diarrhoe, Speicheln) Neurologische Störungen (z.B. Ataxie, Muskeltremor)[3] |
1 die den Nacken oder die Haut im Allgemeinen betreffen können und die auf lokale oder allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen hinweisen
2 häufig in Zusammenhang mit Hautirritationen
3 klingen normalerweise innerhalb von 48 Stunden nach Entfernen des Halsbandes ab
Beim Auftreten eines dieser Symptome sollte das Halsband entfernt werden. Die Behandlung sollte symptomatisch erfolgen, da kein spezifisches Antidot bekannt ist.
DE: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) oder an den Zulassungsinhaber zu senden. Die Kontaktdaten sind im Abschnitt “Kontaktangaben“ der Packungsbeilage angegeben. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Siehe auch Abschnitt „Kontaktangaben“ der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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