Rheumocam (20 - 25 kg)
Wirkstoff
ATC-Code
Tierarten
Hund
Diagnosen
Linderung von Entzündung und Schmerzen bei akuten und chronischen Erkrankungen desBewegungsapparates.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Dosierung und Art der Anwendung
Die Initialbehandlung erfolgt mit einer Dosis von 0,2 mg Meloxicam/kg Körpergewicht am ersten Behandlungstag.
Zur täglichen Weiterbehandlung (im Abstand von 24 Stunden) ist eine
Erhaltungsdosis von 0,1 mg Meloxicam/kg Körpergewicht einmal täglich oral zu verabreichen. Jede Kautablette enthält entweder 1 mg oder 2,5 mg Meloxicam, was der täglichen Erhaltungsdosis für Hunde mit 10 kg bzw. 25 kg Körpergewicht entspricht.
Jede Kautablette kann zur genauen Dosierung entsprechend dem individuellen Körpergewicht des Tieres halbiert werden.
Rheumocam Kautabletten können mit oder ohne Futter verabreicht werden, sind schmackhaft und warden von den meisten Hunden freiwillig genommen.
Dosierungsschema für die Erhaltungsdosis:
|
Körpergewicht (kg) |
Anzahl Kautabletten |
mg/kg |
|
|
1 mg |
2,5 mg |
||
|
4.0–7.0 |
½ |
|
0.13–0.1 |
|
7.1–10.0 |
1 |
|
0.14–0.1 |
|
10.1–15.0 |
1½ |
|
0.15–0.1 |
|
15.1–20.0 |
2 |
|
0.13–0.1 |
|
20.1–25.0 |
|
1 |
0.12–0.1 |
|
25.1–35.0 |
|
1½ |
0.15–0.1 |
|
35.1–50.0 |
|
2 |
0.14–0.1 |
Für eine noch genauere Dosierung kann die Verabreichung von Rheumocam Suspension zum Eingeben für Hunde in Betracht gezogen werden. Für Hunde mit einem Körpergewicht von weniger als 4 kg wird die Anwendung von Rheumocam Suspension zum Eingeben für Hunde empfohlen.
Eine Besserung der Symptome wird normalerweise innerhalb von 3-4 Tagen beobachtet. Tritt keine klinische Besserung ein, sollte die Behandlung spätestens 10 Tage nach Therapiebeginn abgebrochen werden.
Nebenwirkungen
Hund:
|
Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte): |
Appetitlosigkeit, Lethargie Erbrechen, Durchfall, Blut im Kot1 hämorrhagischer Durchfall, Hämatemesis, Magenschwür, Dünndarmgeschwür, Dickdarmgeschwür Erhöhte Leberenzyme Nierenversagen |
1okkult
Diese Nebenwirkungen treten im Allgemeinen in der ersten Behandlungswoche auf, sind meist vorübergehend und klingen nach Behandlungsende ab, können aber in sehr seltenen Fällen auch schwerwiegend oder lebensbedrohlich sein.
Falls Nebenwirkungen auftreten, sollte die Behandlung abgebrochen und der Rat eines Tierarztes eingeholt werden.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt über das nationale Meldesystem entweder an den Zulassungsinhaber oder die zuständige nationale Behörde zu senden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie auch in der Packungsbeilage.
Literaturhinweis
| STATUS | Im Handel verfügbar |
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